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Warum ist Sex gesund?

Warum ist Sex gesund?

Fitter, weniger Stress und mehr Selbstvertrauen

Sex ist nicht nur schön und macht Spaß, sondern er ist auch noch unglaublich gesund. Menschen, die regelmäßig Geschlechtsverkehr haben, haben einen fitteren Körper, erfahren weniger Stress und haben mehr Selbstvertrauen. Und ganz nebenbei ist guter Sex auch noch gut für Ihre Beziehung. Genug Gründe, um unser Sexleben zu verbessern.

Sex sorgt für einen fitten Körper

Warum soll man im Fitnessstudio schwitzen, wenn man das auch im Bett tun kann? Pro Geschlechtsverkehr können Sie im Handumdrehen 100 Kalorien verbrennen und noch mehr, wenn Sie sich besonders anstrengen. Weil sich Ihr Herzschlag erhöht, verbessert sich Ihre Kondition und Ihre Ausdauer. Außerdem verwenden Sie beim Sex viele verschiedene Muskeln, die hierdurch gestärkt werden. Und wenn Sie alle möglichen Positionen ausprobieren, dann wird Ihr Körper auch noch flexibler und gelenkiger. Deswegen ist Sex gesund.

Eine bessere Gesundheit

Ein aktives Sexleben ist gut für die Herz- und Blutgefäße, es senkt den Cholesterinspiegel und stärkt Ihr Immunsystem. Außerdem scheint Sex das Risiko auf bestimmte Krebsarten, wie Prostatakrebs und Brustkrebs, zu reduzieren. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass Sex Schmerzenlindern kann. Beim Sex wird das Hormon Oxytocin freigesetzt, welches auch als Kuschelhormon bezeichnet wird. Es gibt Ihnen ein warmes und vertrautes Gefühl. Oxytocin stimuliert die Produktion von Endorphinen, den berühmten Glückshormonen. Diese wirken dann wie ein natürliches Schmerzmittel. Von jetzt an gilt die Ausrede „Ich habe Kopfschmerzen“ also nicht mehr…

Am besten schläft man nach dem Sex

Es ist auch gut zu wissen, dass Sex einem hilft, besser zu schlafen. Nach dem Geschlechtsverkehr können Sie ganz schön geschafft sein. Außerdem werden bei einem Orgasmus Hormone freigesetzt, die einen entspannen und schläfrig machen. Und ist es nicht schön, neben Ihrem Geliebten einzuschlafen? Übrigens müssen Sie hierfür nicht unbedingt Sex mit Ihrem Partner haben. Die Hormone werden auch nach dem Masturbieren freigesetzt.

Sex reduziert Stress

Leiden Sie unter Stress oder haben Sie gerade ein Tief? Sex kann diese Gefühle lindern. Wenn Sie Sex haben, entspannen Sie sich; der Bund zwischen Ihnen und Ihrem Partner wird verstärkt und Hormone, wie Oxytocin und Endorphine werden freigesetzt. Diese geben Ihnen ein warmes, glückliches und zufriedenes Gefühl, wodurch Sie wieder neuen Elan schöpfen.

Sex ist gut für Sie selbst und für die Beziehung

Viele Menschen haben heutzutage viel um die Ohren und das vor allem, wenn kleine Kinder im Spiel sind. Das kann einen Einfluss auf Ihre Beziehung haben. Um wieder neuen Schwung in die Beziehung zu bringen, können Sie beispielsweise eine Paartherapie machen. Aber wussten Sie, dass auch Geschlechtsverkehr Ihre Beziehung verbessern kann?

Beim Sex sind Sie zu 100% bei Ihrem Partner. Weil Sie so alle Aufmerksamkeit aufeinander richten, wächst die Intimität und das Verbundenheitsgefühl zwischen Ihnen. Ihre Beziehung bekommt so einen ganz natürlichen Kick. Außerdem wird Ihr Selbstbewusstsein von regelmäßigem Geschlechtsverkehr gestärkt und Sie fühlen sich besser, was ebenfalls einen positiven Effekt auf die Beziehung hat. Ein gutes Sexleben ist in jedem Fall möglich, auch wenn Sie Kinder haben.

Geringeres Risiko auf Prostatakrebs

Regelmäßiger Sex kann dabei helfen, die Prostata gesund zu halten. Untersuchungen haben nämlich darauf hingewiesen, dass Männer, die regelmäßig ejakulieren, weniger häufig an Prostatakrebs erkranken. Um diesen positiven Effekt zu erreichen, müssen Sie übrigens ziemlich häufig ran: Die Männer in der Forschung, die 21 Mal pro Monat ejakulierten, bekamen weniger häufig Prostatakrebs als die Gruppe der Männer, die vier bis sieben Mal pro Monat zum Orgasmus kamen. Also legen Sie ruhig noch einen Zahn zu…

Geringeres Risiko auf Organsenkungen und Inkontinenz

Noch mehr gute Neuigkeiten: Beim Sex trainieren Sie Ihre Beckenbodenmuskeln, die dadurch stärker werden. Das ist nicht nur gut für Ihre Blase, sondern auch für die Gebärmutter und die Därme, denn ein gut trainierter Beckenboden hilft dabei, das Senken von Organen zu vermeiden. Ihre Beckenbodenmuskeln spielen übrigens auch beim Halten des Urins und des Stuhls eine wichtige Rolle. Ein gutes Sexleben reduziert so auch das Risiko auf Inkontinenz, sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

Bessere Leistungen auf der Arbeit

Wer abends guten Geschlechtsverkehr hat, tut auch seinem Chef etwas Gutes. Eine Forschung der Oregon State University besagt nämlich, dass Menschen, die Sex hatten, am Folgetag bessere Leistungen auf der Arbeit erbringen. Sie sind fröhlicher, fitter und haben einfach mehr Lust – und das auch, wenn der Schreibtisch völlig überfüllt ist. Laut Professor Keith Leavitt zeigt dieses Ergebnis nur erneut, wie wichtig eine gute Balance zwischen Arbeit und Privatleben ist.

Die Forschung zeigte nämlich auch, dass Menschen, die nach den Bürostunden noch mit der Arbeit beschäftigt waren, weniger Zeit für oder weniger Lust auf Sex hatten. Dies hat dann wiederum einen negativen Einfluss auf Ihre Produktivität. Und die Moral von der Geschichte: Zeitig nach Hause, Smartphone aus und einfach mal gemeinsam im Bett entspannen!

Dass Sex einen positiven Einfluss auf Ihre Gesundheit und Ihre Beziehung hat, ist deutlich. Ein aktives Sexleben gibt einen fitteren Körper, Sie empfinden weniger Stress und Ihre Beziehung wird gestärkt. Genug Gründe, um regelmäßig Sex zu haben.

 

Quellen: Harvard Medical School, De Paarse Keizerin, Oregon State University, Elsevier.nl, Nu.nl, Gezondheidsnet.nl