Blog

Trockene Winterhaut

Trockene Winterhaut

Was tun gegen trockene Winterhaut?

Es ist doch noch ein kalter Winter geworden. Ist es nicht schön, sich bei so kaltem Wetter gemütlich ins warme Haus zu verkriechen? Ihre Haut ist mit der Heizungswärme aber leider nicht so froh. Viele Menschen leiden an einer trockenen Winterhaut: schuppende Flecken und ein juckendes, ziehendes Gefühl an den Schienbeinen, am Rücken oder auf anderen Hautstellen. Auch Risse an den Händen und trockene Lippen treten im Herbst und im Winter gehäuft auf. Die Ursache ist ganz klar: trockene Luft! Aber dagegen kann man im Winter wenig tun. Aber eine Option gibt es: Seien Sie einfach extra lieb zu Ihrer Haut! Wir geben Ihnen hier ein paar hilfreiche Tipps.

Befeuchtung

Die Heizung macht die Luft im Haus trockener. Am schnellsten und einfachsten lösen Sie dieses Problem, indem Sie ein paar Schalen mit Wasser an die Heizkörper hängen. Das Wasser vaporisiert, wodurch die Luftfeuchtigkeit im Haus wieder zunimmt. Geben Sie Ihrer Haut auch mehr Feuchtigkeit von innen: Trinken Sie extra viel Wasser, Tee oder andere, leckere Säfte! Viel Gemüse und Obst ist auch gut für Ihre Haut, genauso wie Nüsse und Avocados. Diese Lebensmittel enthalten viele gesunde Fette, die den Zustand Ihrer Haut verbessern.

Weg mit den Abschuppungen

Eine trockene Haut schuppt und schon die kleinsten Abschuppungen sorgen wiederum für noch mehr Irritation und Juckreiz. Ein gutes Peeling sorgt dafür, dass die Haut wieder glatt, weich und sanft wird. Nehmen Sie ein mildes Peeling (Tipp: Mischen Sie Zucker mit ein wenig Olivenöl und Sie haben ruckzuck ein super, selbstgemachtes Peeling!) und massieren Sie die Haut vorsichtig glatt. Reiben Sie nicht zu hart und wiederholen Sie das Peeling nicht zu häufig. Nachdem Sie die Haut abgetrocknet haben, wenden Sie am besten direkt eine hydrierende Bodylotion an.

Lauwarmes Wasser

Schön lange und heiß Duschen scheint im kalten Winterwetter eine gute Idee zu sein. Tun Sie dies nicht! Eine kurze, weniger warme Dusche ist viel besser für Ihre Haut, für Ihre Haare und ist auch noch besser für die Umwelt. Achtung bei Duschgel und anderen Seifen: Eine trockene Haut wird schnell gereizt, wodurch Sie schneller Juckreiz oder ein ziehendes Gefühl bekommen. Kaufen Sie besser ein Duschprodukt, das auf trockene und empfindliche Haut abgestimmt ist. Leiden Sie unter besonders schlimmem Juckreiz, dann nehmen Sie einmal ein (nicht zu heißes) Bad mit ein paar Löffeln Haferflocken. Dieses Getreide hat einen beruhigenden Effekt auf die Haut und wirkt gegen Juckreiz. Anstatt zu reiben, tupfen Sie sich nach dem Baden oder Duschen besser trocken.

Einfetten

Solange die Heizung noch an ist, ist es wichtig, die Haut gegen das Austrocken zu schützen. Cremen Sie sich also ein! Je fettiger das Produkt ist, desto besser. Kakaobutter, Shea-Butter oder Vaseline funktionieren prima bei einer trockenen Haut. Bei der Apotheke können Sie auch Lanettecreme oder Cetomacrogolfsalbe rezeptfrei erwerben. Verwenden Sie diese Produkte nicht im Gesicht: In diesem Fall könnten Unreinheiten entstehen. Eine spezielle Tages- und Nachtcreme für trockene Haut ist da besser geeignet. Verwöhnen Sie Ihre Hände abends vor dem Schlafengehen mit einer fettigen Handcreme, die die ganze Nacht einziehen kann. Vergessen Sie nicht auch Ihre trockenen Lippen häufig mit einem guten Balsam einzuschmieren. So kommen Sie völlig schuppenfrei und ohne Juckreiz durch den Winter!

Die folgende Infografik von Deine-gesundheit.de gibt einen guten Überblick über einfache Tipps, um auch im Winter Ihre Haut reichlich mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Hautpflege-im-Winter

Haben Sie noch weitere Tipps gegen eine trockene Winterhaut?

Quellen: Elsevier, Alternatieva, jolie.de