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Warum wir im Sommer mehr Lust auf Sex haben

Warum wir im Sommer mehr Lust auf Sex haben

Der Sommer steht vor der Tür! Und damit kurze Röcke, nackte Beine, schwülwarme Abende und heiße Nächte … Im Sommer haben wir öfter Lust auf Sex. Doch nicht jeder kann diesem Bedürfnis so einfach nachgeben. Warum sehnen wir uns im Sommer nach Sinnlichkeit? Und was tun, wenn wirklich sorgloser Sommersex nicht möglich scheint? In diesem Artikel erfahren Sie alles zu diesem Thema.

Mehr Hitze, mehr Lust

Feeling hot hot hot? Interessanterweise ist ausgerechnet Schweiß einer der Gründe, warum wir im Sommer öfter Lust auf Sex haben. Schweiß enthält nämlich bestimmte Duftstoffe, die sogenannten Pheromone. Das Wort Pheromon stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Träger der Erregung“. Sie ahnen es schon: Diese Lockstoffe entfachen sowohl bei Männern als auch bei Frauen die Leidenschaft. Kein Wunder, dass wir an heißen Tagen, wenn alle mehr schwitzen, ganz wuschig werden können.

Mehr Kontakte, weniger Kleidung

Im Sommer gehen wir wieder ins Freie und verabreden uns öfter mit Freunden. Wir sitzen in Straßencafés, flanieren über Boulevards und ziehen in die Parks und an die Strände. Und dabei sehen wir viel nackte Haut, denn die Pullis und langen Hosen liegen erstmal wieder im Schrank. Stattdessen gibts Tops, Shorts und Bikinis soweit das Auge reicht. Bei so viel körperlicher Nähe – und so wenig Kleidung – stellt das Hirn blitzschnell Verbindungen zu noch intimeren Begegnungen her.

Sonnenlicht boostet den Sexualtrieb

Ein dritter Grund für unsere sommerliche Lust auf Sex? Die Sonne. Sonnenlicht stimuliert die Serotonin-Produktion. Als Neurotransmitter (Botenstoff) ist Serotonin für den Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen zuständig. Es sorgt u. a. dafür, dass wir uns wohler in der Haut fühlen. Glücklich eben. Im Sommer ist unser Serotoninspiegel höher. Entsprechend sind wir bestens gelaunt, und das regt natürlich auch den Sexualtrieb an.

Die großen Spaßverderber

Haben Sie im Sommer auch öfter Sex? Oder trauen Sie sich eher nicht, diesem Urtrieb nachzugeben? So manches kann den Sexdrive bremsen:

  • Angst vor Schwangerschaft,
  • Geschlechtskrankheiten (oder die Angst davor),
  • Erektionsschwierigkeiten.

Viele Menschen meiden Sex, weil ihnen diese Probleme peinlich sind. Schade, denn man kann einiges dagegen tun. Hier ein paar Lösungsvorschläge:

Verhütung: Safety first!

Niemand möchte ungewollt schwanger werden. Glücklicherweise gibt es genug Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung!

  • Das Kondom ist das bekannteste und meistverwendete Verhütungsmittel. Zudem ist es das einzige Verhütungsmittel, das auch vor sexuell übertragbaren Erkrankungen oder Infektionen (STD oder STI) schützt. Halten Sie also immer ein Kondom griffbereit – für den Fall der Fälle.
  • Die Antibabypille wird von vielen Frauen geschluckt und ist eines der sichersten Mittel zur Empfängnisverhütung. Zusätzlicher Vorteil der Antibabypille: Mit den meisten Pillensorten lässt sich auch die Monatsblutung verschieben. Das kann praktisch sein, wenn Sie sich im Sommerurlaub mehr Zeit für Ihr Liebesleben nehmen wollen. Haben Sie keine Lust, jeden Tag zur gleichen Uhrzeit die Pille einnehmen zu müssen? Dann ist ein Verhütungspflaster eine gute Lösung. Es braucht nur einmal pro Woche gewechselt zu werden.
  • Notfallverhütung. Manchmal geht es aber doch schief. Das Kondom reißt, die Antibabypille wird ausgebrochen oder vergessen … was nun? In diesem Fall gibt es glücklicherweise immer noch die Notfallverhütung, die „Pille danach“. Durch eine schnellstmögliche Einnahme dieser Pille wird die Befruchtung doch noch verhindert.

STD/STI: vorbeugen und behandeln

Sexuell übertragbare Erkrankungen (auch STD oder STI genannt) können Sie durch Safer Sex entgegenwirken. Benutzen Sie also immer ein Kondom, auch bei Pillen- oder Spiralengebrauch. Zu den häufigen STD/STI gehören Chlamydien, Gonorrhö, Genitalwarzen und Hepatitis. Dabei treten teils unangenehme Symptome auf, z. B. Ausfluss, Juckreiz oder Schmerzen beim Wasserlassen.

Viele sexuell übertragbare Erkrankungen oder Infektionen können mit Antibiotika oder antiviralen Mitteln gut behandelt werden. Und das ist wichtig, denn ohne Behandlung sind schwerwiegende Komplikationen möglich, die selbst zu Unfruchtbarkeit führen können.

Befürchten Sie, sich eine STD/STI zugezogen zu haben? Dann lassen Sie sich testen. Für einige STD/STI gibt es auch Heimtests. Übrigens können Sie andere auch anstecken, wenn Sie selbst keine Beschwerden haben. Tests sind also sehr wichtig, wenn Sie ungeschützten Sex hatten. Haben Sie sich tatsächlich angesteckt? Dann informieren Sie auch immer Ihren Sexualpartner oder Ihre Sexualpartnerin. Denn bei einer Infektion muss auch er oder sie behandelt werden.

Keine Chance für ED

Manchmal will es im Bett einfach nicht klappen. Erektionsschwierigkeiten, auch erektile Dysfunktion oder ED genannt, kommen öfter vor als man denkt. Also kein Grund, sich zu schämen – wenn „Mann“ so etwas natürlich auch lieber für sich behält.

Erektionsprobleme können verschiedene Ursachen haben: psychische Faktoren wie Stress, Depressionen oder Versagensängste, oder auch Durchblutungsstörungen – z. B. aufgrund einer Erkrankung oder eines ungesunden Lebensstils. In diesem Fall strömt während des Erektionsvorgangs zu wenig Blut in den Penis. Die Folge: Die Erektion bleibt aus oder gelingt nur kurz.

Erektionsmittel erweitern die Blutgefäße vorübergehend und es kommt zu einem verstärkten Blutzufluss. Dadurch ist die Erektionsfähigkeit wiederhergestellt und macht der Sex wieder Vergnügen. Bei Erektionspillen können Nebenwirkungen auftreten; sie sind nicht für jedermann geeignet. Deshalb sind diese Arzneimittel rezeptpflichtig. Als Alternative gibt es externe Erektionshilfen, z. B. die Vakuumpumpe (auch Penispumpe genannt) oder die Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie (SKAT).

Verhütungsmittel und Medikamente diskret geliefert

Eigentlich brauchen Sie also wegen der Angst vor Schwangerschaft, STD/STI oder Erektionsproblemen in diesem Sommer nicht auf Sex zu verzichten. Es gibt genug Lösungen!

Gehen Sie nur ungern in eine Drogerie oder Apotheke, um sich Kondome, Notfallverhütung oder einen STD/STI-Test zu besorgen? Dann ist eine Online-Bestellung die Lösung. Keine peinlichen Momente an der Kasse, und in einem Webshop treffen Sie auch garantiert keine Bekannten. Außerdem werden Ihnen alle Produkte diskret verpackt ins Haus geschickt. Einfacher geht es nicht.

Sowohl die Antibabypille als auch Medikamente gegen STI/STD und Erektionsmittel müssen von einem Arzt verschrieben werden. Das braucht jedoch nicht Ihr Hausarzt zu sein. Wussten Sie, dass Sie auf der Plattform von Dokteronline.com eine Online-Konsultation bei einem zugelassenen Arzt in die Wege leiten können? Auf Wunsch wird Ihnen das Rezept zugeschickt; Sie können es jedoch auch an eine in der EU niedergelassene Apotheke weiterleiten lassen, die Ihnen die Medikamente zusendet.

Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen, langen Sommer!

 

Über Dokteronline.com

Dokteronline.com ist die Plattform, die Verbraucher, Ärzte und Apotheken miteinander verbindet, um gezielte Behandlungen zu bieten. Dokteronline.com glaubt an eine verantwortungsbewusste Eigenregie, wenn es um Gesundheitsbeschwerden geht, die gut behandelt werden können.

Quellen

BNNVARA. (s.d.) Pheromone – Sex- und Drogen-Wörterbuch. Verfügbar unter https://www.bnnvara.nl/spuitenenslikken/catalogus/woordenboek/f/feromonen [26. Mai 2020]

Debruyne, P. F. (s.d.). Erektionsprobleme: Ursachen und Behandlungen. Verfügbar unter https://www.andros.nl/erectieproblemen/ [26. Mai 2020]

Esquire. (2018, 18. August). Wissenschaft: Im Sommer hat man öfter und mehr Lust auf Sex. Verfügbar unter https://www.esquire.com/nl/stijl-carriere/a8037/wetenschap-in-de-zomer-heb-je-vaker-en-meer-zin-in-seks/ [26. Mai 2020]

Soa Aids Nederland. (s.d.). Alle STD. Verfügbar unter https://www.soaaids.nl/nl/alle-soas [26. Mai 2020]

Ze.nl. (2019, 25. Juli). 6 Gründe, warum man im Sommer mehr Lust auf Sex hat. Verfügbar unter https://www.ze.nl/artikel/243417-vrij-dag-6-redenen-waarom-je-in-de-zomer-meer-zin-hebt-in-seks [26. Mai 2020]