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Risikogruppen einer Grippe

Risikogruppen einer Grippe

Für welche Risikogruppen kann eine Grippe gefährlich werden?

Eine Grippe macht den Anschein eine nicht so schwere Erkrankung zu sein. Ein bisschen auskurieren, ein extra Glas Orangensaft und schon ist man wieder auf dem Damm. Aber Achtung: die Influenza hat jährlich mehrere hundert Menschen auf dem Gewissen. Wer stark und gesund ist der kann eine Grippe aus eigener Kraft auskurieren. Bei Risikogruppen sieht das wieder anders aus. Kleine Kinder, Ältere, Kranke und Schwangere sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt Komplikationen zu erfahren.  Eine gute Vorbereitung und eine rechtzeitige Behandlung kann einiges bewirken.

Grippe vorbeugen

Für jeden gilt: je stärker das Immunsystem, desto besser ist man vor einer Grippe geschützt und je schneller hat man diese auch wieder auskuriert. Essen Sie gesund und trinken Sie viel Wasser. Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin C und Probiotika können das Immunsystem ebenfalls unterstützen. Sorgen Sie zudem für ausreichend Nachtruhe und eine gute Kondition. Hierdurch sind Sie bestens auf die Begleiterscheinung einer Grippe vorbereitet. Ebenso wichtig ist eine gute Hygiene. Niesen und husten Sie in ein Tuch, waschen Sie sich häufig die Hände und reinigen Sie die Türknäufe, Tische und die anderen Gebrauchsgegenstände. So beugen Sie einer weiteren Verbreitung vor.

Grippe bei Kleinkindern

Säuglinge, Kleinkinder und Vorschulkinder sind für Virusinfektionen besonders anfällig. Ihr Immunsystem hat sich noch nicht komplett entwickelt wodurch sie sich auch schneller mit der Grippe anstecken können. Die wohl wichtigsten Symptome einer Ansteckung sind: Fieber, Schüttelfrost, Hustenreiz und Weinkrämpfe. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass Ihr Kind ausreichend trinkt. Es ist weiterhin wichtig, dass Sie Ihr Kind immer gut im Auge behalten. Kleinkinder sind nämlich besonders von Austrocknung und Lungenentzündungen betroffen. Kontaktieren Sie den Hausarzt in den folgenden Fällen:

  1. Ihr Kind ist dösig, nicht einfach wach zu bekommen und reagiert nicht mehr gut;
  2. Das Fieber hält länger als 3 Tage an;
  3. Ihr Kind leidet unter Fieberkrämpfen;
  4. Ihr Kind lässt nur wenig oder gar kein Wasser (dies kann auf eine Austrocknung hindeuten);
  5. Ihr Kind wird immer kränker.

Suchen Sie zudem Ihren Hausarzt auf falls Ihr Kind Flecken auf der Haut hat oder Sie sich generell unsicher sind.

Grippe bei Älteren

Der Influenzavirus hat jährlich viele Ältere auf dem Gewissen. Diese Gruppe ist vor allem für Komplikationen wie einer Lungenentzündung anfällig die in einigen Fällen einen tödlichen Verlauf nehmen kann. Sind Sie über 65 Jahre? Dann ist es sinnvoll sich eine Grippeimpfung geben zu lassen. Diese Impfung schützt Sie vor den meisten Virusarten. Falls Sie dennoch die Grippe haben, dann sollten Sie diese nicht zu lange selber kurieren sondern vielmehr zeitnah den Arzt aufsuchen. Dieser kann Ihnen ein Virushemmendes Medikament verschreiben. Sie müssen dieses dann so schnell wie möglich einnehmen, idealer Weise innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome. Falls Sie unter der Grippe leiden dann müssen Sie viel trinken. Rufen Sie Ihren Hausarzt an falls das Fieber anhält oder Sie Angst bekommen.

Grippe während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft muss der Körper einiges leisten. Die Folge hiervon kann ein geschwächtes Immunsystem sein wodurch Sie anfälliger für eine Grippe sind. Prinzipiell stellt die Grippe während der Schwangerschaft kein allzu großes Problem dar. Das Baby im Bauch wird hierdurch nicht krank. Allerdings kann das Fieber in einigen Fällen die Wehen auslösen. Kontaktieren Sie daher Ihren Hausarzt falls die Körpertemperatur über 38,5 Grad ansteigt. Sie können sich während der Schwangerschaft ganz einfach auch die Grippeimpfung geben lassen. Schmerzbeschwerden können nach Absprachen mit dem Arzt mittels Paracetamol behandelt werden. Im Übrigen müssen Sie darauf achten ausreichend zu schlafen und zu trinken.

Grippe bei Menschen mit Erkrankungen

Wer bereits eine angeschlagene Gesundheit hat muss extra vorsichtig sein falls er an einer Grippe erkrankt. Menschen die an Diabetes, Lungen-, Herz- oder Gefäßkrankheiten oder einer anderen ernsten Erkrankung leiden sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt Komplikationen zu erfahren. Um einer Grippeansteckung vorzubeugen können Sie sich auch die Grippeimpfung geben lassen. Falls Sie sich dennoch mit dem Grippevirus angesteckt haben dann sollten Sie schnellstmöglich den Hausarzt aufsuchen. Dieser kann Ihnen die benötigten Medikamente verschreiben und einer schwereren Erkrankung vorbeugen. Essen und schlafen Sie weiterhin ausreichend um die Grippe erfolgreich auszukurieren.

Quellen: Apotheken-umschau.deStern.de; Guter-grippeschutz.de; Flexikon.doccheck.com