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Reizdarmsyndrom (RDS): die Symptome

Reizdarmsyndrom (RDS): die Symptome

An welchen Symptomen erkennt man ein Reizdarmsyndrom?

Ein Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine häufig vorkommende Darmkrankheit, die unangenehmen Symptome mit sich bringt, wie Bauschschmerzen, Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfall und Verstopfungen.

Unterschiede & Gemeinsamkeiten mit anderen Darmkrankheiten

Die Symptome eines Reizdarmsyndroms stimmen in vielen Punkten auch mit anderen Darmkrankheiten überein. Hierbei ist an eine Zöliakie oder Morbus Crohn zu denken. Im Gegensatz zu diesen Krankheiten führt das RDS nicht zu bleibenden Darmschäden. Des Weiteren leiden nur die wenigsten RDS-Patienten unter Beschwerden, die auch die Lebensqualität ernsthaft beeinträchtigt. Die meisten Menschen mit einem Reizdarmsyndrom erfahren eine Verbesserung der Symptome, sobald Sie es gelernt haben, ihre Krankheit unter Kontrolle zu halten. Man kann ein Reizdarmsyndrom durch eine Anpassung der Ernährung oder des Lebensstils und durch die Vermeidung von Stress gut kontrollieren.

Mögliche Symptome eines Reizdarmsyndroms

Die Symptome eines Reizdarmsyndroms können von Patient zu Patient stark variieren. Beschwerden wie Bauchschmerzen und Probleme beim Stuhlgang werden jedoch häufig genannt. Während der eine Durchfall hat, hat der andere Verstopfungen. Diese Beschwerden können auch abwechselnd auftreten. Einige Menschen leiden permanent unter Beschwerden. Ihre Beschwerden werden gerade in Zeiten von Druck und Stress deutlich zunehmen. Bei anderen hingegen wechseln sich die Beschwerdeperioden mit beschwerdefreien Perioden ab. Es kann dabei vorkommen, dass die Beschwerden in dem einen Moment gemeinsam auftreten, während sie sich in einem anderen Moment abwechseln.

Wir haben für Sie die möglichen Symptome eines RDS zusammengefasst:

  1. Bauchschmerzen: Ein krampfartiger oder stechender Schmerz im Bauch. Häufig tritt der Schmerz im Bereich um den Bauchnabel oder dem Unterbauch auf. Der Schmerz kann dabei auch auf den Rücken ausstrahlen. Einige Menschen leiden auch tagsüber unter Bauschmerzen. Nach dem Essen werden diese Schmerzen häufig noch schlimmer. Bei anderen Menschen treten die Symptome vor allem nachts auf. Hierbei verspüren die Betroffenen auch den Drang häufig zur Toilette zu müssen. Die Bauchschmerzen können nach dem Stuhlgang oder nach dem Freisetzen der Blähungen abnehmen.
  2. Ein aufgeblasenes Gefühl im Bauch: Hierbei kann der Bauch anschwellen und einen knurrenden Magen, Blähungen oder Schmerzen im Magen verursachen.
  3. Einen veränderten Stuhlgang: Einige Patienten mit einem RDS leiden unter Durchfall, andere hingegen unter Verstopfungen. Diese zwei Symptome des RDS können abwechseln auftreten. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sich die Gewohnheiten des Stuhlgangs im Laufe des Tages ändern. Eine häufige Beschwerde ist der plötzliche Drang „es nicht mehr aufhalten zu können“.

Des Weiteren leiden viele RDS-Patienten auch unter Symptomen, die nicht direkt etwas mit dem Magen-Darm-Kanal zu tun haben. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schmerzen in der Seite und Schmerzen nach oder während der sexuellen Aktivität sind häufig genannte Beschwerden.

Wann zum Hausarzt?

Falls Sie die vorgenannten Symptome eines Reizdarmsyndroms bei sich erkennen, dann empfehlen wir Ihnen einen Hausarzt aufzusuchen. Falls Sie tatsächlich unter RDS leiden, dann kann eine Veränderung der Ernährung oder des Lebensstils dabei helfen, die Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Weitere Untersuchungen für die richtige Diagnose

Um die richtige Diagnose stellen zu können, sind weitere Untersuchungen erforderlich. Die Symptome von RDS überschneiden sich vielerlei mit anderen Erkrankungen im Magen-Darmbereich. Daher besteht auch die Möglichkeit das eine andere Krankheit für die Beschwerden verantwortlich ist die einer gezielten Behandlung bedarf.