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Nächtliches Schwitzen

Liegen Sie durch nächtliches Schwitzen wach?

Badend im Schweiß wach werden. Kalt und klamm. Manchmal sind sogar die Bettlaken durchnässt. Mit anderen Worten: Sie haben Probleme mit nächtlichem Schwitzen.

Sowohl Männer als auch Frauen können von nächtlichem Schwitzen betroffen sein. Einige Menschen, die hieran leiden, werden öfters in der Nacht wach, weil sie vermehrt schwitzen. Am nächsten Tag sind sie völlig ausgelaugt.

Nun ist natürlich die Frage: Wodurch wird das nächtliche Schwitzen verursacht? Lesen Sie hierüber mehr im nachfolgenden Artikel.

Die Ursache von nächtlichem Schwitzen

Nächtliches Schwitzen kann viele verschiedene Ursachen haben. Oft ist es sehr simpel und liegt es an einer zu warmen Bettdecke oder einem zu warmen Schlafzimmer. In diesem Fall ist das vermehrte Schwitzen normal. Denn die Funktion des Schwitzens ist immer dieselbe: Den Körper vor Überhitzung schützen und die Körpertemperatur regulieren.

Allerdings kann nächtliches Schwitzen auch anderen Ursachen zu Grunde liegen. Einige sind harmlos, andere (leider) nicht. Wir stellen Ihnen einige Verursacher vor:

  1. Körperliche Anspannung vorm Schlafengehen: Wenn Sie kurz vorm Schlafengehen sehr aktiv waren, ist Ihr Körper noch aufgewärmt. Dadurch kann es passieren, dass Sie nachts stark schwitzen. Lassen Sie Ihren Körper daher mindestens vier Stunden vorm Schlafengehen abkühlen;
  2. Nahrung und Medikamente: gewürztes Essen, Alkohol und einige Medikamente sind dafür bekannt, dass sie nächtliches Schwitzen verursachen. So hat der Wirkstoff capsaicin, der z.B. in Chilischoten steckt, Einfluss auf die Nervenenden und die Blutgefäße des Gehirns, sodass der Körper sich aufwärmt. Alkohol vergrößert wiederum die Blutgefäße, wodurch Wärme frei gesetzt wird, das mit Schwitzen einhergehen kann. Folgende Medikamente haben nächtliches Schwitzen als Nebenwirkung: Paracetamol, Aspirin, Antidepressiva, Pille, Viagra, Insulin, Predison und Prednisolon;
  3. Stress und Angst: Bei Stress und Angst setzt der Körper Adrenalin frei. Dadurch wird der Körper in den Zustand höchster Aufmerksamkeit gebracht, wodurch einige Körperprozesse schneller werden und Wärme frei gesetzt wird – wir schwitzen;
  4. Hormonelle Schwankungen: Hormonelle Schwankungen können das sympathische Nervensystem zusätzlich stimulieren. Da die Schweißdrüsen von diesem Teil des Nervensystems gesteuert werden, wird dieses aktiv. Bekannte Beispiele von nächtlichem Schwitzen durch hormonelle Schwankungen sind: Pubertät, Wechseljahre und eine zeitliche Menopause, verursacht durch eine Chemotherapie bei etwaigen Formen von Brustkrebs und einer Antitestosteron-Therapie bei Männern zur Behandlung von Prostatakrebs;
  5. Eine zur Grunde liegende Krankheit: Die folgenden Krankheiten können nächtliches Schwitzen verursachen: Diabetes mellitus, Adipositas, Herzkrankheiten, Tuberkulose, Stoffwechselprobleme und Nervenerkrankungen.