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Mythen und falsche Vorstellungen – Erektion

Mythen und falsche Vorstellungen – Erektion

Erektionsstörungen – Fakten und Mythen

In Deutschland leiden etwa sechs Millionen Männer an Erektionsstörungen.Man kann also ohne Vorbehalt sagen, dass Erektionsprobleme häufig auftretenden Beschwerden sind. Dennoch gibt es nach wie vor viele hartnäckige Irrtürmer rund um das Thema Erektionsstörungen. Das ist bedauerlich, denn vielen Ängsten und Unsicherheiten kann durch Fachwissen vorgebeugt werden. Aus diesem Grund haben wir im Folgenden einige Fakten und Mythen über Erektionsstörungen für Sie zusammengetragen.

Mythos: Impotenz tritt nur bei älteren Männern auf

Es ist wahr, dass Erektionsstörungen häufiger im fortgeschrittenen Alter auftreten. Mit fortschreitendem Alter lässt die Leistungsfähigkeit der Blutgefäße nach, wodurch das Erektionsvermögen bei vielen älteren Männern langsam aber sicher abnimmt. Es gibt jedoch noch weitere Ursachen, die zu Impotenz beitragen können. Hierzu zählen neben Diabetesund Übergewicht auch Versagensängste. Diese Faktoren hingegen sind nicht altersbedingt, wodurch junge Männer gleichermaßen von Erektionsbeschwerden betroffen sein können wie ältere Männer.

Fakt: Eine Erektionsstörung kann auf gesundheitliche Probleme hindeuten

Viele Männer glauben, dass Impotenz etwas ist, womit man auskommen muss und was keine weitere gesundheitliche Bedeutung hat. Das ist jedoch falsch. Einer Erektionsstörung können viele weitere Erkrankungen zugrunde liegen wie beispielsweise Diabetes, ein Mangel an Hormonen oder Herz- und Gefäßerkrankungen. Bei Erektionsstörungen sollte daher unbedingt der Hausarzt aufgesucht werden. Wird eine Erektionsstörung ignoriert, kann dies erhebliche gesundheitliche Schäden zur Folge haben!

Mythos: Kommt es nicht zur Erektion, ist man nicht erregt

Erektionsstörungen haben nichts mit sexuellem Verlangen zu tun. Die meisten Männer, bei denen eine Erektion ausbleibt, sind sehr wohl erregt. Impotenz stellt in den meisten Fällen lediglich ein mechanisches Problem dar, welches mit der Durchblutung des Penis zusammenhängt. Es ist vergleichbar mit einer Autopanne – Sie würden gern losfahren, doch der Motor will einfach nicht anspringen. Es ist daher wichtig, auch dem/der Partner/in zu erklären, dass die Panne beim Geschlechtsverkehr nichts mit Ihm oder Ihr zu tun hat. Auf diese Weise lassen sich Missverständnisse vermeiden.

Fakt: Erektionsstörungen können auch von vorübergehender Natur sein

Viele Männer mit anfänglichen Erektionsstörungen fürchten, dass ihr Penis nie wieder funktionsfähig sein wird. Diese Angst ist meist unbegründet. Impotenz ist nicht zwingend eine chronische Erkrankung. Liegen den Erektionsstörungen Ursachen wie Übergewicht, Tabakkonsum, Stress oder Angst zugrunde, stellt das Lösen dieser Probleme oft eine Möglichkeit dar, den Erektionsstörungen entgegenzuwirken. Durch eine gesündere Lebensweise, Gewichtsverlust, Rauchentwöhnung oder die Hilfe eines Psychologen kann eine Erektionsstörung verringert oder gänzlich besiegt werden. Auch medizinischen Ursachen wie Bluthochdruck kann mittels Medikamenten entgegengewirkt werden, wodurch das Erektionsvermögen gesteigert wird.

Mythos: Enge Unterhosen können zu Erektionsproblemen führen

Enganliegende Unterhosen stehen in keinem Zusammenhang zu Impotenz. Dennoch ist es eine Tatsache, dass enganliegende Unterwäsche die Zeugungsfähigkeit negativ beeinträchtigen kann. Sind die Hoden über einen längeren Zeitraum zu nah am Körper, erwärmen sie sich, was einen negativen Einfluss auf die Spermienproduktion haben kann. Erektionsstörungen hingegen werden nicht durch eine Erwärmung des Hodensackes verursacht, sondern durch eine gestörte Durchblutung des Penis.

Fakt: Impotenz kann sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben

Leider sind viele Menschen noch stets der Auffassung, dass die Ursache für Impotenz psychischer Natur ist und Impotenz durch gesteigerte Anstrengung überwunden werden kann. Es gibt nichts, was weniger wahr wäre. Erektionsstörungen können viele verschiedene Ursachen haben, welche sowohl psychischer (wie Stress oder Versagensängste) als auch körperlicher Natur (wie beispielsweise Diabetes oder eine neurologische Erkrankung) sein oder aus einer Kombination dieser jeweiligen Faktoren bestehen können. Zusammen mit Ihrem Hausarzt können Sie Ihren Erektionsstörungen auf den Grund gehen, um anschließend eine geeignete Lösung für diese zu finden.

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Möchten Sie mehr über Erektionsstörungen erfahren? Dann sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder lesen Sie für weitere Informationen das Infodossier über Erektionsstörungen.

Quellen: WebMDHuffington PostEveryday HealthSpiegel Online