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Mittel gegen Erektionsstörungen

Mittel gegen Erektionsstörungen

Bizarre Mittel gegen Erektionsstörungen

Leiden Sie gelegentlich unter Erektionsstörungen? Dann halten Sie sich am besten eine Spinne als Haustier oder essen ein potenzsteigerndes Eis. Manchen Menschen fallen die komischsten Dinge zur Lösung ihrer Erektionsprobleme ein. Ob Sie diese selbst ausprobieren möchten, ist die eine Sache, ob sie wirken, eine andere. Lesenswert sind sie allemal.

Erektion durch einen Spinnenbiss

Seltsam aber wahr: Das Gift der weltweit tödlichsten Spinne scheint wirkungsvoller zu sein als Viagra. Forscher haben herausgefunden, dass der Biss einer Brasilianischen Wanderspinne bereits binnen 20 Minuten selbst die hartnäckigsten Erektionsprobleme löst. Zumindest war dies bei den Ratten der Fall, welche das Gift in einem Laboratorium verabreicht bekamen. Doch auch bei Menschen, welche von dieser Spinnenart gebissen wurden, äußerte sich diese Nebenwirkung. Der Ausgang war jedoch nicht so erfreulich – nach einer vier Stunden lang anhaltenden schmerzenden Erektion verstarben die Betroffenen. Forscher versuchen nun, das Gift so zu verändern, dass nur die positive Wirkung erhalten bleibt. Soviel zum Thema Lust ohne Last.

Sex Pistol

Das hätten wir von den Engländern nicht erwartet. Die Briten, die für gewöhnlich nur für Ihre Stiff Upper Lip bekannt sind, brachten 2009 ein Eis auf den Markt, welches tatsächlich potenzsteigernd wirkt. Sex Pistol heißt die Leckerei, welche reichlich mit libidosteigernden Inhaltsstoffen wie Ginkgo biloba, Arginin und dem bitteren Getränk Absinth angereichert ist. Das Eis zog eine hohe Aufmerksamkeit auf sich als es bei einem Pop-Up-Eisstand vorgestellt wurde. Der durchschlagende Erfolg jedoch blieb offensichtlich aus, denn seitdem hat man von dem Sex Pistol Eis nichts mehr gehört.

Perlen im Penis

Im Jahre 2013 wurde ein neues Wundermittel im Kampf gegen Impotenz angekündigt: Perlen im Penis. Die mit Gas gefüllten Perlen wurden in den Penis injiziert, woraufhin diese nach und nach den Wirkstoff Stickstoffmonoxid freisetzten. Dieser Stoff bewirkte eine Weitung der Blutgefäße im Penis, wodurch die Blutzufuhr verbessert wurde. Das Ergebnis: eine ordentliche Erektion, die eine ganze Weile anhielt. Doch auch diese Methode schien nicht zukunftsträchtig zu sein. Soweit wir wissen, gibt es Perlen vorerst noch immer nur beim Juwelier… und die steckt man sich lieber nicht in den Penis.

Altertümliche Erektionsmittel

Hausmittel gegen Erektionsprobleme sind keine Neuheit. Es gibt sie, seitdem es die Impotenz gibt. Doch einige von ihnen sind erschreckend. Wir haben bei dieser Gelegenheit einmal einen Blick in die Geschichtsbücher geworfen. Dabei stießen wir auf folgende altertümliche Erektionsmittel:

  1. Wespenstich: Der älteren Version des Kama Sutras zufolge die beste Art und Weise, den Penis anschwellen zu lassen. Das glauben wir auf’s Wort.
  2. Gerösteter Wolfspenis: wurde im 13. Jahrhundert als luststeigernder Snack angesehen, welcher kurz vor dem Akt verzehrt werden musste.
  3. Elektrischer Gürtel: Dieses Folterwerkzeug wurde gegen Schlappschwänze im 19. Jahrhundert angewandt. Autsch…

Was hilft wirklich?

Wenn Sie ein richtiges Mittel gegen Erektionsprobleme suchen, kommen hierfür glücklicherweise keine Spinnen, Wespen oder komischen Leckereien in Frage. Was wirklich hilft:

  1. gesunde Ernährung;
  2. Nicht rauchen;
  3. Viel Bewegung.

Hierdurch verbessern Sie Ihre Durchblutung, auch in Ihrem Penis. Auf diese Weise kann mehr Blut zu den Schwellkörpern strömen, wodurch Sie leichter eine Erektion erlangen. Helfen diese Tipps nicht, dann wenden Sie sich an einen Arzt. Es gibt Medikamente, Therapien und andere Hilfsmittel zur Behandlung von Impotenz.