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Migräne – Was tun?

Was können Sie gegen Migräne tun?

Sehr häufig wird Migräne nicht angemessen behandelt. Dies kommt häufig daher, dass diese Krankheit nicht als solche erkannt wird. Es gibt genügend Menschen, die denken, dass sie sich nur etwas anstellen. Häufig hat auch die Umgebung einen Einfluss und tut die Beschwerden als „kleines Kopfschmerzchen“ ab. Aus diesem Grund gehen viele Migränepatienten nicht zu ihrem Hausarzt. Unter denen, die sich doch dazu entscheiden, zum Hausarzt zu gehen, sind auch Patienten dabei die einfach so ohne eine Behandlung wieder nach Hause geschickt werden. Diese Umstände sind wirklich unannehmbar. Heutzutage kann Migräne nämlich gut behandelt werden. Lesen Sie hier unsere 8 Tipps gegen Migräne!

Diese Tipps können gegen Migräne helfen:

  • Testen Sie zunächst, ob Sie wirklich unter Migräne leiden! Daraufhin sollten Sie mit dieser Selbstdiagnose zu Ihrem Hausarzt gehen. Der Test gibt Ihnen nämlich wichtige Anhaltspunkte und kann dem Arzt helfen, eine klare Diagnose zu stellen. Hieran kann der Arzt festlegen, was für Sie das Beste ist; und was Sie gegen die Migräne tun können.
  • Führen Sie ein Kopfschmerz-Tagebuch! Mit diesem können Sie Ihrem Hausarzt ein noch deutlicheres Bild Ihrer Beschwerden vermitteln. Notieren Sie hierin die folgenden Kategorien:
  • Wie häufig Sie Migräneanfälle haben;
  •  Wie lange die Anfälle andauern;
  •  Ob Ihre Kopfschmerzen mäßig/stark sind;
  •  Ob Sie weitere Beschwerden haben, und welche dies genau sind;
  •  Ob Sie die Anfälle aufkommen spüren, und wenn ja, wie;
  •  Ob Sie Medikamente einnehmen, und wenn ja, welche und wie häufig;
  •  Ob Sie eine Verbindung zwischen den Kopfschmerzen und weiteren Faktoren, wie z.B.
  •  Stress, Müdigkeit, Ihrem Menstruationszyklus, etc erkennen können;
  • Kommen Sie zur Ruhe und entspannen Sie sich! Migränepatienten haben nämlich eine „niedrigere Reizschwelle“. Müdigkeit und (das plötzliche Wegfallen von) Stress können aus diesem Grund Migräneanfälle auslösen.
  • Entscheiden Sie sich für eine psychologische Behandlungsmethode, um die Migräneanfälle so gut wie möglich zu vermeiden. Diese Behandlungen können äußerst effektiv sein. Allerdings hat die Praxis gezeigt, dass der Erfolg von den persönlichen Umständen und der Sorte der Behandlung abhängt.
  • Gebrauchen Sie Schmerzmittel, um Ihre Kopfschmerzen zu lindern! Ein Beispiel eines „leichten“ Schmerzmittels ist Paracetamol. Wenn dieses aber nicht ausreichend wirkt, dann können Sie auch „stärkere“ Mittel aus der Gruppe der NSAID’s einnehmen. Beispiele hiervon sind Naproxen und Ibuprofen.
  • Tun Sie etwas gegen die Übelkeit, die häufig in Verbindung mit Migräne auftritt! Nehmen Sie hierfür beispielsweise Domperidon ein. Dies sollten Sie während der Einnahme von Medikamenten gegen Herzrhythmusstörungen jedoch niemals ohne die Einverständniserklärung Ihres Arztes tun. Hier können nämlich Probleme auftreten
  • Nehmen Sie (ausschließlich auf Grund einer ärztlichen Beratung) Medikamente aus der Triptanen-Gruppe ein! Diese Medikamente können beginnende Migräneanfälle stoppen. Ein Beispiel hier ist Sumatriptan. Mit Ihrem Arzt sollten Sie besprechen, welches Triptan-Medikament am besten zu Ihnen passt. Diese Mittel bewirken allerdings viele Nebenwirkungen.
  • Gebrauchen Sie präventive Medikamente! Wenn Sie sehr regelmäßig an Migräneanfällen leiden, dann stellen präventive Medikamente eine gute Lösung dar. Beispiele hier sind Betablocker, wie z.B. Metoprolol, Valproinsäure und Topiramat. Diese Medikamente werden täglich eingenommen, wodurch natürlich Nebenwirkungen entstehen können. Auch diese Behandlung sollte von einem Arzt genehmigt worden sein.