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Magengeschwür: die Symptome

Wie können Sie ein Magengeschwür erkennen?

Eines der wichtigsten Symptome, an denen Sie ein Magengeschwür erkennen, ist ein quälender oder brennender Schmerz im Oberbauch. Diese Schmerzen können bis zum Rücken und/oder den Schultern ausstrahlen. Die Art der Schmerzbeschwerden hängen davon ab, an welcher Stelle sich das Geschwür befindet: im Magen oder im Zwölffingerdarm (dem Beginnstück des Dünndarms, in dem die Nahrung zunächst gelangt, wenn sie den Magen verlässt). Bei einem Geschwür des Magens wird der Schmerz meistens kurz nach dem Essen schlimmer, während die Schmerzen bei einem Geschwür im Zwölffingerdarm gerade schlimmer werden, wenn der Magen leer ist.

Was verursacht die Schmerzen?

Ein Magengeschwür ist eine Wunde (Entzündung) in der Schleimhaut des Magens oder des Zwölffingerdarms. Durch diese Wunde wird das tiefer liegende Gewebe von einem dieser Organe freigelegt. Hierdurch können saure Verdauungssäfte mit diesen Nerven und Blutgefäßen, die hier durchlaufen, in Kontakt kommen. Wenn das geschieht, kommt es zu großen Schmerzen.

Weitere mögliche Symptome eines Magengeschwürs

Neben den Schmerzbeschwerden können Sie bei einem Geschwür im Magen womöglich auch unter den nachfolgenden Symptomen leiden:

  1. Sodbrennen;
  2. Übelkeit;
  3. Erbrechen;
  4. Wenig oder keinen Appetit;
  5. Gewichtsverlust;
  6. Blähungen;
  7. Schnelles Sättigungs- oder Völlegefühl;
  8. Übelkeit;

Falls Sie unter den vorgenannten Beschwerden, oder einer Kombination dieser Symptome leiden, dann sollten Sie umgehend Ihren Hausarzt für weitere Untersuchungen aufsuchen.

Keine Symptome

Es gibt auch Menschen, die unter einem Magengeschwür leiden, ohne dabei jedoch auch die vorgenannten Beschwerden zu haben. Bei dieser Gruppe kommt es vor, dass das Magengeschwür nur zum Vorschein tritt, weil die Betroffenen Blut erbrochen haben. Dieses ist eines der Symptome einer Magenblutung. Ein Magengeschwür kann nämlich in einigen Fällen auch eine Magenblutung verursachen.

Eine Magenblutung durch ein Magengeschwür

Sobald das Magengeschwür wächst und sich tiefer einnistet, können auch Magenblutungen entstehen. Eine kleine Magenblutung kann allerdings auch unbemerkt stattfinden. Eine größere Blutung zeichnet sich durch (eines oder mehrere) die folgenden Symptome aus:

  1. Schwarzer, teerartiger Stuhlgang;
  2. Blut im Stuhlgang;
  3. Dem Erbrechen von Blut.

Die weiteren Symptome einer Magenblutung

Falls ein Magengeschwür häufiger (heftige) Blutungen verursacht oder jemand immer nur kleine Mengen an Blut verliert, dann kann dies zu einer Blutarmut führen. Die Symptome einer Blutarmut sind Müdigkeit, eine blasse Hautfarbe und/oder Schwindel beim Aufstehen aus einer sitzenden oder liegenden Haltung. Das Letztere wird durch eine abnormale Schwankung des Blutdrucks verursacht. In einigen seltenen Fällen führt das Magengeschwür zur einer Magenperforation. Hierbei bricht das Geschwür in die Bauchhöhle durch. Dies wiederum führt zu plötzlichen, heftigen Schmerzbeschwerden im Oberbauch, da die Magensäure in die Bauchhöhle gelangt.

Notaufnahme

Bei einer Blutung oder Perforation benötigen Sie dringend medizinische Hilfe, um weiteren Komplikationen vorzubeugen. Eine ernste Magenblutung kann auch zu lebensgefährlichen Situationen führen.