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Lebensmittelvergiftungen im Urlaub

Lebensmittelvergiftungen im Urlaub

Lebensmittelvergiftungen im Urlaub sind keine Seltenheit. Besonders in warmen Ländern mit anderen Hygienebedingungen herrscht ein erhöhtes Risiko für Lebensmittelvergiftungen. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, um Lebensmittelvergiftungen im Urlaub zu vermeiden.

Was ist eine Lebensmittelvergiftung?

Eine Lebensmittelvergiftung tritt nach dem Verzehr unsachgemäß zubereiteter oder gelagerter Speisen auf, welche dadurch gute Voraussetzungen für das Vermehren von Bakterien und Schimmelpilzen bieten. Auf diese Weise entstehen Giftstoffe, die uns krank machen. Es ist ein Irrglaube, diese Giftstoffe würden durch das Erhitzen der Speisen unschädlich gemacht werden. Zwar sterben hierdurch die Bakterien und Schimmelpilze ab, die Giftstoffe jedoch bleiben erhalten. Eine Lebensmittelvergiftung geht in der Regel mit Beschwerden wie Bauchkrämpfen, Übelkeit, Durchfall und / oder Erbrechen einher. Meist treten diese Beschwerden innerhalb weniger Stunden nach dem Verzehr verdorbener Speisen auf.

Was tun bei einer Lebensmittelvergiftung?

Eine Lebensmittelvergiftung vergeht in der Regel von selbst. Der Körper ist bemüht, die aufgenommenen Giftstoffe so schnell als möglich wieder auszuscheiden, wodurch es in Folge einer Lebensmittelvergiftung zu Erbrechen und Durchfall kommt. Sobald die Giftstoffe vom Körper ausgeschieden wurden, lassen die Beschwerden nach. Bei häufigem Erbrechen und starkem Durchfall besonders in Verbindung mit warmen Temperaturen besteht das Risiko der Austrocknung des Körpers. Es ist daher wichtig, bei einer Lebensmittelvergiftung viel Flüssigkeit aufzunehmen. Zusätzlich zum Konsum von Wasser, ist es ratsam eine ORS-Trinklösung einzunehmen.  Diese ist bei jedem Drogeriehändler erhältlich und verhindert eine Austrocknung Ihres Körpers.

Konsultieren Sie einen Arzt, sollten Sie neben Durchfall zusätzlich Symptome wie Fieber, blutigen oder schleimigen Stuhlgang, starkes Erbrechen oder Austrocknungserscheinungen wie Benommenheit oder verringerten Harndrang erfahren.

Lebensmittelvergiftungen im Urlaub verhindern

Eine Lebensmittelvergiftung kann verhindert werden, indem Speisen sachgemäß aufbewahrt und bei Verdorbenheit entsorgt werden. Auch ist es wichtig, bei dem Zubereiten von Speisen auf Hygiene zu achten. Natürlich ist dies im Urlaub etwas lästig, da Sie nie wissen können, unter welchen Umständen Speisen in einem Restaurant oder auf Straßenmärkten zubereitet werden und wie es um die dortige Hygiene bestellt ist. Seien Sie daher besonders vorsichtig, sollten Sie während Ihrer Ferien vorhaben, Speisen auf einem lokalen Markt oder an einem Strandimbiss zu verzehren. Hohe Temperaturen und fehlende Hygiene bei der Zubereitung von Speisen sind praktisch ein Garant für Lebensmittelvergiftungen. Prüfen Sie stets mit einem kritischen Auge die Verhältnisse unter denen Speisen zubereitet werden. Welchen Eindruck machen die Speisen und werden diese in einer hygienischen Umgebung zubereitet? Wählen Sie für ein Essen stets Restaurants, welche recht voll sind. Hier bleibt das Essen in der Regel kürzer liegen als in eher leeren Restaurants, wodurch das Risiko für verdorbenes Essen geringer ist.

Verzichten Sie auf den Verzehr von (teils) rohem Fleisch, erst recht im Urlaub, in einem fremden Restaurant oder auf einem lokalen Markt. Lassen Sie auch beim Grillen Vorsicht walten. Besonders der Verzehr von nicht ausreichend durchgebratenem Hühnerfleisch kann zu einer Lebensmittelvergiftung führen. Prüfen Sie Fleisch daher stets auf dessen Garheitsgrad bevor Sie es verzehren.