Blog

Impotenz Behandlung

Erektionsstörungen und Impotenz Behandlung

Impotenz bedeutet, dass der Mann nicht mehr dazu in der Lage ist, einen steifen Penis zu bekommen oder diesen lange genug aufrecht zu erhalten, um befriedigenden Geschlechtsverkehr zu haben. Dies ist ein äußerst belastender Zustand. Es gibt schließlich nichts, was einen Mann mehr ausmacht, als die Eigenschaft eine Erektion bekommen zu können. Wenn diese jedoch nicht zu Stande kommt oder während dem Sex erschlafft, dann wird dies oft als pure Blamage empfunden. So fällt es vielen Männern auch sehr schwer über Ihre Impotenz zu sprechen. Obwohl dies vollkommen verständlich ist, ist dies leider die schlechteste Lösung. Das Ansprechen des Problems ist unumgänglich, wenn eine Lösung gefunden werden soll. Es gibt viele verschiedene Behandlungsformen!

Andere Bezeichnungen für Impotenz

Weil das Wort „Impotenz“ einen äußerst negativen Klang hat, sprechen Ärzte heutzutage lieber von einer erektilen Dysfunktion. Andere Bezeichnungen für Impotenz sind unter anderem Erektionsstörung oder Erektionsprobleme.

Missverständnisse über Impotenz

Bevor wir Ihnen einige Formen von möglichen Behandlungen gegen Impotenz vorstellen, möchten wir zunächst weiter auf die Bedeutung des Worts „Impotenz“ eingehen. Hierüber gibt es nämlich unglaublich viele Missverständnisse. So gibt es beispielsweise Menschen, die glauben, dass ein Mann mit Impotenz niemals eine Erektion bekommen kann. Dies stimmt jedoch nicht. Zumindest nicht laut der Definition. Wie Sie bereits am Anfang dieses Artikels lesen konnten, wird unter Impotenz auch verstanden, dass ein Mann nur ab und zu keine Erektion bekommen kann.

Impotenz bedeutet ebenso wenig, dass ein Mann unfruchtbar ist. Auch dieses Wort wird häufig falsch gebraucht. Ein Mann mit Erektionsstörungen kann in der Tat fruchtbar sein und auf natürlichem Weg Kinder zeugen.

Der Grund von Impotenz

Jetzt wissen wir, was Impotenz genau ist und was es nicht ist. Es wird Zeit, dass wir Sie über die Gründe von Impotenz informieren. Es gibt nämliche viele verschiedene Ursachen. Um eine angemessene Behandlung aufzustellen, ist es sehr wichtig zu wissen, welche Ursache der Erektionsstörung zu Grunde liegt. Hier erklären wir Ihnen, wie eine gesunde Erektion zu Stande kommt und was in diesem Prozess genau schief laufen kann.

Kurz gefasst kommt eine gesunde Erektion durch ein komplexes Zusammenspiel von sexueller Stimulation, positiver Erregung, Nervenbahnen, Blutgefäßen und Hormonen zu Stande. Wenn dieser Prozess irgendwo gestört ist, können Erektionsstörungen entstehen. Man kann also sagen, dass eine Erektion so stark ist, wie das schwächste Glied. Die Ursachen von Impotenz können sowohl körperlicher als auch psychischer Art sein. Lesen Sie hier mehr über dieses Thema!

Die Behandlung von Impotenz

Wenn Sie den genauen Grund Ihrer Erektionsstörungen kennen, dann können Sie gemeinsam mit Ihrem Hausarzt einen geeigneten Behandlungsplan aufstellen. Sicherlich können Sie in diesem Fall sehr gut selbst beschließen, welche Behandlung für Sie am besten geeignet ist. Aus diesem Grund werden wir einige Behandlungsmethoden näher beleuchten. Außerdem werden wir Ihnen einige Tipps geben, wie Sie Ihren physischen Zustand verbessern können. Das Erektionsvermögen kann nämlich durch einen gesunden und fitten Körper positiv beeinflusst werden. Unsere Vorschläge enthalten sowohl natürliche Methoden als auch medizinische, mechanische und therapeutische Ansätze.

Der natürliche Weg

  • Sprechen Sie mit Ihrer Partnerin! Ein häufiges Problem ist, dass Männer über Ihre Erektionsprobleme schweigen und diese nicht besprechen möchten. Dies verursacht jedoch Spannungen und Stress und diese Faktoren wirken nur noch mehr auf die bereits bestehende Impotenz. Außerdem können Sie durch das Besprechen des Problems herausfinden, was der jeweilige Partner sexy und spannend findet. So können neue Ideen beim Geschlechtsverkehr die Erektionsprobleme wie von selbst lösen;
  • Bessern Sie Ihren Lebensstil! Bewegen Sie sich mehr und ernähren Sie sich gesund und reichhaltig! Männer mit Übergewicht leiden häufiger unter Erektionsstörungen. Außerdem hat mehr Bewegung und eine gesunde Ernährung einen positiven Einfluss auf die Durchblutung des Körpers – also auch von Ihrem Penis.
  • Hören Sie auf zu rauchen! Nikotin wirkt Blutgefäß-verengend und so kann es auch zu Erektionsstörungen führen. Mehr Informationen darüber, was Nikotin in Ihrem Körper tut, lesen Sie hier!
  • Vermeiden Sie Drogen- und Alkoholkonsum! Drogen, wie Marihuana, Kokain, Armfestamin und Barbiturat wirken sich katastrophal auf Ihr Erektionsvermögen aus. Alkohol kann zwar Lust-erweckend wirken, reduziert jedoch nach einer gewissen Grenze Ihr Reaktionsvermögen und hat so auch einen negativen Einfluss auf Ihre Erektion. Übermäßiger Alkoholkonsum kann nach einiger Zeit sogar Nervenschäden und Hormonstörungen verursachen.

Medizinische Lösungen

Viele Männer haben mit medizinischen Behandlungen gegen Impotenz gute Erfahrungen gemacht. Medizinische Behandlungen beinhalten unter anderem:

  • Erektionspillen. Obwohl die wirksamen Stoffe in diesen Pillen unterschiedlich sind, wirken sie doch alle auf die gleiche Weise: Sie verbessern die Durchblutung des Penis, wenn Sie sexuell erregt sind, und sorgen daraufhin dafür, dass das extra Blut auch besser und länger im Penis gespeichert wird. Die Folge ist, dass Sie einfacher eine Erektion bekommen können und diese auch länger anhält. Der Nachteil von Erektionspillen ist jedoch, dass diese nicht von jedem Mann eingenommen werden dürfen, da sie bestimmte Nebenwirkungen verursachen können. Lesen Sie hier mehr!
  • Testosteron-Ergänzungen. Wenn Erektionsstörungen auf Grund von Testosteronmangel entstehen, dann kann die Behandlung mit Testosteron-Ergänzungsmitteln effektiv sein. Es gibt beispielsweise Pflaster, die Testosteron abgeben und so den Testosteronmangel kompensieren.
  • Injektionen. Alprostadil. Dieser Stoff verbessert die Blutzufuhr zum Penis. Es muss in die Schwellkörper des Penis gespritzt werden. Alprostadil wird zur Behandlung von Impotenz eingesetzt, die zur Folge von nicht gut funktionierenden Blutgefäßen und Nerven im Penis entsteht.

Eine mechanische Lösung

Wenn Medikamente die Erektionsprobleme nicht lösen können, dann können mechanische Hilfsmittel eine Lösung bieten. Optionen dieser Art sind:

  • Die Vakuumpumpe. Die Vakuumpumpe besteht aus einem Rohr, das mit einer Vakuumpumpe verbunden ist. Das Ganze funktioniert wie folgt: Der Penis wird in das Rohr gesteckt, worauf mit der Pumpe die Luft aus dem Rohr gesaugt wird. Durch dieses Vakuum füllt sich der Penis mit Blut und wird steif. Daraufhin wird ein Ring an die Basis des Penis angebracht, damit das Blut nicht aus dem Penis herausfließen kann. Die Vakuumpumpe ist eine sichere und effektive Weise zur Behandlung von Impotenz. Ein großer Vorteil im Gegensatz zu einer medizinischen Behandlung ist, dass diese Behandlung keine Nebenwirkungen verursacht. Der Nachteil ist, dass Sie sich an den Gebrauch des Apparats gewöhnen müssen.
  • Die Penisprothese. Dies ist ein Hilfsmittel, das aus zwei Teilen besteht, die operativ eingesetzt werden. Im Penis wird eine aufblasbare Prothese und im Hoden wird eine Pumpe platziert. Wenn die Pumpe manuell betätigt wird, bläst sich die Prothese auf und eine Erektion kommt zu Stande.

Therapie

Wenn sexuell hinderliche Gedanken als Folge von Versagensangst oder Leistungsdruck Ihre Impotenz verursachen, dann können Sie mit einer Behandlung mit einem Psychotherapeuten gute Resultate erzielen. Mit Gesprächen und Übungen, die Sie zu Hause ausführen können, lernen Sie, wie Sie Geschlechtsverkehr wieder genießen können, anstatt sich nur darauf zu konzentrieren, dass Sie eine bestimmte Rolle zu erfüllen haben.