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Helicobacter Pylori-Infektion: die Symptome

Eine Helicobacter Pylori-Infektion führt häufig zu keinen Symptomen

Helicobacter Pylori ist ein Bakterium, das sich im Magen einnistet. Weltweit haben sich viele Menschen mit Helicobacter Pylori infiziert. Allerdings bemerken nur die wenigsten von ihnen, dass sie sich angesteckt haben. Das kommt vor allem dadurch, dass die Infektion mit Helicobacter Pylori  häufig nur zu einer leichten Entzündung der Magenschleimhaut führt. Dies wiederum führt zu keinen oder zumindest zu keinen nennenswerten Symptomen.

Eine Entzündung der Magenschleimhaut durch Helicobacter Pylori

Einige Menschen, die Helicobacter Pylori in sich tragen, leiden dennoch unter deutlichen Beschwerden. In der Regel sind diese die Folge einer schwereren Entzündung der Magenschleimhaut. Die bekanntesten Symptome hiervon sind z.B. Übelkeit, ein aufgeblähtes Gefühl und/oder Schmerzen im Solar Plexus.

Ein Magengeschwür durch Helicobacter Pylori

Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit, dass die Helicobacter Pylori-Infektion die Magenschleimhaut schädigt und sich dann im Magen oder im Enddarm ein Geschwür (oder Geschwüre) bildet. Hierbei sprechen wird dann von einem Magengeschwür. Der Helicobacter Pylori ist der wohl bekannteste und wichtigste Verursacher dieser Erkrankung. Symptome, die hiermit einhergehen können, sind unter anderem Schmerzbeschwerden im Oberbauch (vor allem nachts bei einem leeren Magen) und Sodbrennen.

Magenkrebs durch Helicobacter Pylori

Bei einer kleinen Gruppe Menschen führt Helicobacter Pylori zu Magenkrebs. In der Regel verursacht dies erst in einem späteren Stadium Beschwerden. Mögliche Symptome sind z.B. Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Schmerzen im Solar Plexus, Übelkeit und Schluckbeschwerden.

Bislang konnte noch nicht geklärt werden, weshalb einige Helicobacter Pylori-Infektionen zu Beschwerden führen und andere hingegen nicht.

Mögliche Symptome einer Helicobacter Pylori-Infektion

Sie finden nachfolgend eine Liste mit Beschwerden, die möglicherweise auf eine Helicobacter Pylori-Infektion hindeuten. Nur eine abschließende Untersuchung kann Ihnen allerdings Gewissheit geben. Die nachfolgenden Beschwerden können nämlich auch noch andere Erkrankungen als Ursache haben. Wir raten Ihnen, bei Magen-Darm-Beschwerden Ihren Hausarzt zu Rate zu ziehen.

Mögliche Symptome

  1. Sodbrennen;
  2. Schmerzen in der Magengegend;
  3. Blähungen;
  4. Schnelles Sättigungsgefühl;
  5. Appetitlosigkeit;
  6. Übelkeit;
  7. Erbrechen;
  8. Fieber.

Die Ménétrier-Krankheit

Eine Helicobacter Pylori-Infektion kann auch zur Ménétrier-Krankheit führen. Bei dieser speziellen Form der Entzündung der Magenschleimhaut kommt es zu stark verdickten Falten im Magen. Ein anderer Name für die Ménétrier-Krankheit ist auch Riesenfaltenmagen. Ein Riesefaltenmagen produziert weniger Magensäure als ein gesunder Magen. Neben den Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Müdigkeit kann diese Krankheit auch zu Eiweißmangel führen. Hierdurch kann sich Feuchtigkeit im Körper ansammeln.

Eine atrophische Gastritis

Durch eine Helicobacter Pylori-Infektion kann womöglich auch eine chronische Entzündung der Magenschleimhaut entstehen. Das bedeutet, dass die Magenschleimhaut viel dünner ist als eine gesunde Magenschleimhaut. Eine atrophische Gastritis kann zu Symptomen führen, wie Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit sowie zu einer verminderten Aufnahme des Vitamin B-12 durch den Darm. Patienten mit einer atrophischen Gastritis sind zudem einem erhöhten Magenkrebsrisiko ausgesetzt.