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Haarwuchsmittel

Wann sollten Sie ein Haarwuchsmittel erwerben?

Ein Haarwuchsmittel im Kampf gegen Haarverlust und Kahlheit einzusetzen… Welche Varianten gibt es? Und eine noch viel wichtigere Frage: Wie wirken diese Mittel?

Eins steht fest: Sie müssen nicht lange suchen, um ein Haarwuchsmittel zu finden. Es gibt unzählbar viele Varianten von Haarwuchsmittel auf dem Markt. Viele Hersteller probieren mit der Angst von Millionen von Menschen Geld zu machen. Die Angst liegt in diesem Falle dabei, dünnes und brüchiges Haar zu bekommen, oder die Haare letztendlich ganz zu verlieren. Hellhäutige Männer bekommen mit Sicherheit früher oder später mit Haarausfall zu tun. Ungefähr 45% aller Männer im Alter zwischen 30 und 40 Jahren haben mit Haarverlust zu kämpfen. Mit dem Älterwerden, nimmt dieser Prozentsatz noch weiter zu. Meist ist Haarausfall genetisch bedingt. Auch viele Frauen haben mit Haarausfall zu kämpfen. Bei manchen Frauen geht dies sogar so weit, dass die Kopfhaut sichtbar wird. Es ist verständlich, dass dies auf emotionaler Ebene sehr belastend ist.

Es wirkt!

Die Frage ist also, welches Haarwuchsmittel wirklich wirkt. Kurz gesagt: Von allen erhältlichen Haarwuchsmitteln gibt es nur drei, bei denen wissenschaftlich belegt werden konnte, dass sie Haarausfall und mögliche Kahlheit erfolgreich bekämpfen. Diese Mittel sind:

Propecia (Finasterid);
Minoxidil;
Ketoconazol.

Bevor wir die genaue Wirkung dieser Produkte besprechen, werden wir zunächst näher auf die Ursachen von Haarausfall eingehen.

Wodurch entsteht Haarausfall?

Alopecia Androgenetica ist die am häufigsten vorkommende Form von Haarausfall bei Männern. Bei Frauen kann hier Telogeneffluvium als häufig auftretende Ursache zugefügt werden.

Alopecia androgenetica ist genetisch bedingt. Bei Frauen kommt Alopecia androgenetica jedoch bedeutend selterner vor , als bei Männern. Der Grund hierfür ist, dass diese Form des Haarverlusts durch das männliche Hormon Testosteron verursacht wird und, dass Frauen nun einmal niedrigere Testosteronspiegel haben als Männer. Der Verlauf von Alopecia androgenetica ist bei Frauen auch anders als bei Männern. Frauen verlieren Haare nämlich auf anderen Stellen, wenn sie an dieser Krankheit leiden. Außerdem entsteht bei Männern nach und nach vollkommene Kahlheit, während Frauen durch Alopecia androgenetica nicht alle Haare verlieren.

Was ist Alopecia androgenetica?

Alopecia androgenetica wird wahrscheinlich dadurch verursacht, dass das männliche Hormon Testosteron in der Kopfhaut in Dihydroxy-Testosteron (DHT) umgewandelt wird. DHT beschädigt die Haarwurzeln und verkürzt die Lebensdauer der Haare. Die Folge ist, dass die Haare immer kürzer und dünner werden. Letztendlich stirbt die Haarwurzel ab.

Alopecia androgenetica ist erkennbar an den chronischen Begleiterscheinungen: Das Haar wird nach und nach immer dünner. Bei Männern beginnt der Haarausfall oft an der Vorderseite des Kopfes. Es entstehen die sogenannten „Geheimratsecken“ und die Haargrenze geht zurück. Auch auf der oberen Seite des Kopfes nimmt die Kahlheit zu. Meist bleibt nur noch ein Haarkranz bestehen. Bei Frauen geschieht der Haarverlust auf der gesamten Fläche des Kopfes. Schließlich wird auch die Kopfhaut sichtbar.

Telogeneffluvium ist ein allgemeiner Begriff für verschiedene Formen von heftigem Haarausfall, der plötzlich entsteht. Dies kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern durch ernsten Stress über einen langen Zeitraum, den Gebrauch von Medikamenten, wie Betablocker, durch bestimmte Antibiotika und Antidepressiva, durch Eisenmangel oder Schilddrüsenunter- oder Schilddrüsenüberfunktion entstehen. Außerdem kann bei Frauen Haarausfall aufkommen, wenn sie mit der Einnahme der Verhütungspille beginnen oder stoppen oder kurz nach einer Schwangerschaft. Durch diese Ursachen entsteht jedoch keine komplette Kahlheit. Außerdem sind diese Ursachen sehr gut behandelbar.

Ein paar rote Flaggen

Es gibt sicherlich einige Haarwuchsmittel auf dem Markt, von denen die Wirkung noch nicht wissenschaftlich belegt wurde, die jedoch trotzdem wirken. Das Problem ist jedoch, dass Sie nicht wissen, welche Produkte dies sind. Wir möchten Sie hier auf einige „rote Flaggen“ aufmerksam machen.

Wenn Sie die Folgenden Versprechen über ein Haarwuchsmittel lesen, dann ist die Chance relativ groß, dass das Produkt nicht halten kann, was es verspricht:

  • 90% Erfolgschance;
  • Geheime / jahrhundertealte Rezeptur;
  • Aus dem hohen Himalaya;
  • Stimuliert den Blutkreislauf.