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Grippesaison: Das können Sie tun!

Grippesaison: Das können Sie tun!

Es ist wieder soweit: Die Blätter fallen, die Temperaturen sinken, und im und um das Haus herum tauchen immer mehr Spinnen auf. Der Winter kommt und mit dem Winter auch die Grippesaison. Die Grippesaison dauert in der Regel von Ende Oktober bis Mitte März. In diesem Zeitraum erkranken etwa 10 % der Erwachsenen und 30 % der Kinder an Grippe. Die Grippe ist hoch ansteckend und kann bei zusätzlichen Komplikationen sogar tödlich sein. Im Allgemeinen aber heilt die Krankheit bei ansonsten gesunden Menschen von selbst wieder aus.

Grippe – oder doch nur eine Erkältung?

Oft heißt es schon beim ersten Kratzen im Hals: Aha, eine Grippe. Meistens handelt es sich aber um eine mehr oder weniger starke Erkältung. Erst wenn Sie sich mit dem Influenzavirus infiziert haben, bekommen Sie eine „echte“ Grippe.

Die Symptome einer Erkältung sind:

  • laufende oder verstopfte Nase
  • Halsschmerzen
  • Niesen
  • erhöhte Temperatur
  • Husten
  • Kopfschmerzen
  • leichte Abgeschlagenheit
  • tränende Augen
  • Ohrenschmerzen

Die Symptome einer Grippe sind:

  • trockener Husten
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Halsschmerzen
  • laufende Nase
  • große Abgeschlagenheit über längere Zeit
  • Appetitmangel
  • schnell kurzatmig
  • Kopfschmerzen
  • schmerzende, steife Glieder
  • Muskelschmerzen

Trotz teils vergleichbarer Symptome ist eine Erkältung im Grunde eine leichtere Form der Grippe. Bei einer echten Grippe fühlen Sie sich urplötzlich krank, und eh Sie es sich versehen, liegen Sie mindestens eine Woche lang flach. Bei einer Erkältung können Sie meistens Ihre täglichen Aktivitäten fortsetzen.

Der Grippe vorbeugen – geht das?

Es ist fast unmöglich, eine Grippe zu verhindern. Sie ist nämlich hoch ansteckend und verbreitet sich im Nu. Hinzu kommt, dass das Virus sich ständig ein wenig verändert. Trotzdem können Sie einiges tun, um das Infektionsrisiko zu senken:

  • Achten Sie auf eine gute Kondition: Das stärkt das Immunsystem, und ein starkes Immunsystem kann zahlreiche Viren und Bakterien wirkungsvoll bekämpfen. Dazu brauchen Sie nun nicht gleich im Fitnessstudio schwere Gewichte stemmen. Entgegen der landläufigen Meinung ist große körperliche Anstrengung nicht gut für die Abwehrkräfte. Nein, ein bisschen Sport und etwas mehr Bewegung reichen vollkommen.
  • Achten Sie auf die Hygiene: Die Viren werden nämlich auch über die Hände, über Türklinken und Spielzeug übertragen. Saubere Hände und eine saubere Umgebung sind daher oberstes Gebot. Waschen Sie Ihre Hände vor dem Essen und nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen. Husten Sie möglichst mit dem Kopf in Richtung Achsel oder Ellbogenbeuge, oder ins Taschentuch. Übrigens: Verwenden Sie jedes Taschentuch nur einmal und werfen Sie es sofort nach Gebrauch weg.
  • Lüften Sie Ihre Wohn-, Arbeits- und Schlafräume gut: Die Ansteckungsgefahr ist nämlich dort am größten, wo sich mehrere Menschen auf begrenztem Raum aufhalten. Also beispielsweise in der Privatumgebung, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Job oder bei den Kleinen in der Kindertagesstätte. Stellen Sie also ein Fenster auf Kippe, lassen Sie ein Lüftungsgitter auf oder schalten Sie die Klimaanlage ein.

Was ist darüber hinaus zu beachten?

Essen Sie gut und trinken Sie genug. Das Trinken ist besonders wichtig. Wer ausreichend trinkt, geht öfter zum WC und entsorgt dort Abfallprodukte. Dadurch kann sich das Virus nicht so leicht im Körper „einnisten“.

Gehören Sie zu einer Risikogruppe? Dann ist es ratsam, zur Grippeschutzimpfung zu gehen. Zu den Risikogruppen gehören Personen:

  • ab 60 Jahren
  • mit langwierigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • mit langwierigen Lungenerkrankungen
  • mit Typ-2-Diabetes
  • mit Nierenerkrankungen
  • mit geschwächtem Abwehrsystem durch Krankheit oder Medikamente

Und wenn es Sie doch erwischt hat?

Wenn Sie sich trotz aller Vorsicht die Grippe zugezogen haben, nehmen Sie am besten eine Auszeit und kurieren sich gründlich aus. Gerade in den ersten Tagen der Grippe ist es wichtig, im Bett zu bleiben. Nicht nur für Sie selbst, sondern auch für Ihre Mitmenschen. Die Ansteckungsgefahr ist nämlich bis etwa 5 Tage nach den ersten Anzeichen der Krankheit am größten. Was Sie sonst noch tun können:

  • viel Wasser trinken
  • starke körperliche Anstrengung vermeiden
  • den Körper nicht zu stark abkühlen lassen
  • Grippesymptome mit Schmerzmitteln bekämpfen

Vorbeugen ist besser als Heilen. Hat die Grippe Sie noch im Griff und sind Sie zu abgeschlagen, um zum Hausarzt zu gehen? Dann könnte eine Online-Arztkonsultation eine Lösung sein. Konsultieren Sie einen Arzt über Dokteronline.com.

 

 

Quellen

Busch, A. (2019). 10 dingen die je nog niet wist over griep (10 Dinge, die Sie noch nicht über die Gruppe wussten). Verfügbar unter: https://www.quest.nl/mens/gezondheid/a25652993/10-dingen-over-griep/ [29. Oktober 2019].

Griep en een goede conditie (Grippe und gute Kondition). (2016). Verfügbar unter: https://consciussports.nl/het-beste-tegen-de-griep-een-goede-conditie/ [29. Oktober 2019]

Teunissen-Nijsse, P. (2009). Verkouden of echt griep: het griepvirus ontleed (Erkältung oder echte Grippe: Das Grippevirus unter der Lupe). Verfügbar unter: https://www.gezondheidsnet.nl/griep-en-verkoudheid/verkouden-of-echt-griep [29. Oktober 2019]

Verkoudheid en/of griep voorkomen? 11 tips! (Vorbeugung gegen Grippe und Erkältung? 11 Tipps!) (s.d.). Verfügbar unter: https://www.quingo.nl/nieuwsblog/verkoudheid-en-of-griep-voorkomen-11-tips/ [29. Oktober 2019].

Voorkom griep en verkoudheid (Grippe und Erkältung vorbeugen). (2019). Verfügbar unter: https://www.ggdbzo.nl/nieuws/Paginas/Wat-te-doen-bij-griep-en-verkoudheid.aspx [29. Oktober 2019].