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Die Befruchtung der Eizelle

Was geschieht vor, während und nach der Befruchtung?

Der Prozess um die Befruchtung herum: eine komplizierte Geschichte

Ohne die Befruchtung ist eine Schwangerschaft undenkbar. So einfach ist das! Auch wenn der gesamte Prozess des fruchtbar seins und dem schwanger werden alles andere als einfach ist. Genau wie alle Prozesse in der Fruchtbarkeitskette steht und fällt die Schwangerschaft mit der Befruchtung der reifen Eizelle mit einer Samenzelle. Bevor eine Eizelle reif ist und diese von einer Samenzelle befruchtet werden kann hat sich in ihrem und in seinem Körper schon allerhand abgespielt. Von daher…. was ist nötig damit eine Befruchtung stattfinden kann? Hierzu passt zunächst einmal die Geschichte über ‚Der Stärkere gewinnt’!

Die Befruchtung: Der Stärkere gewinnt!

Wussten Sie, dass bei einem männlichen Orgasmus ca. 20 Millionen Spermien freigesetzt werden? Trotzdem ist gerade einmal eine Samenzelle zur Befruchtung nötig. Genau diese Samenzelle hat den „Wettlauf der Befruchtung“ gewonnen. Natürlich ist das nicht sinnlos. Es ist ein Teil eines äußerst komplizierten Prozesses bei dem unter anderem die Fitness dieser Samenzelle einen wichtigen Teil ausmacht.

Der ideale Zeitpunkt für eine Befruchtung

Der ideale Zeitpunkt für die Befruchtung einer Eizelle ist ca. 6 bis 8 Stunden nach dem Eisprung (oder auch Ovulation genannt). Die Eizelle überlebt im Durchschnitt ca. 12 Stunden. Die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung nimmt nach Ablauf dieser Zeitspanne erheblich ab. Zu träge Samenzellen haben das Nachsehen und sterben ab bevor sie die Eileiter erreicht haben. Genau dies ist der entscheidende Ort an dem die Befruchtung stattfindet.

Letztendlich gelangen lediglich wenige Samenzellen in den Bereich der reifen Eizelle. Sie werden versuchen dort hinein zu gelangen. Lediglich einer Eizelle gelingt dieses Kunststück, denn sobald eine Eizelle die Hülle durchdrungen hat verändert sich dessen Struktur und wird undurchdringbar. Die Wahrscheinlichkeit, dass mehrer Samenzellen in die Eizelle eindringen ist daher nur äußerst gering. Falls dies dennoch passieren sollte entsteht die Schwangerschaft mit Mehrlingen.

Sind Sie bereit… für eine Schwangerschaft?

Aber was passiert mit dem weiblichen Körper während der Schwangerschaft? Wann ist die Frau fruchtbar? Dies hängt wesentlich vom Menstruationszyklus ab. Wir erklären Ihnen nachfolgend den Ablauf im groben:

  1. Die Ovulation findet ungefähr zur Hälfte des Zyklus statt. In der Zwischenzeit ist in den Eierstöcken eine Eizelle gereift die in den Eileiter „geschossen“ wird. Von hier aus bewegt sich die Eizelle in Richtung der Gebärmuter;
  2. Zugleich bereitet sich der Frauenkörper auf eine andere Weise auf eine Schwangerschaft vor;
  3. Normalerweise ist der Schleim in der Scheide für die Samenzellen eine an sich undurchdringbare Barriere. In den Tagen vor der Ovulation verändert sich dieser hin zu einer dünneren, glatteren und durchsichtigeren Substanz. Hierdurch können die aktiven Samenzellen schwimmen. Die Durchdringung von abnormalen, unregelmäßigen Samenzellen wird durch den Schleim verhindert;
  4. Inzwischen hat sich unter dem Einfluss der Hormone an der Gebärmutterwand eine dickere Schleimschicht gebildet. In dieser Schicht befinden sich einige Blutgefäße. Sobald eine Befruchtung stattgefunden hat kann sich die Eizelle hierin einnisten und wird gefüttert wodurch sich diese weiterentwickelt.

Nach der Befruchtung

Nach der Befruchtung ist die Einnistung des Eies notwendig damit sich dieses weiterentwickeln kann. Dies schaffen lediglich 40% der befruchteten Eizellen und ist unter anderem von dem Alter der Frau abhängig.

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