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Diabetes Diät

Diabetes mittels einer Diät behandeln

Ein wichtiger Bestandteil bei der Behandlung von Diabetes Typ 2 und einer Schwangerschaftsdiabetes ist das Befolgen einer Diät. Es ist genauso wichtig wie das Einnehmen der verschriebenen Medikamente und dem Befolgen von sportlichen Aktivitäten. Früher war die Diabetes-Diät äußerst streng in der Befolgung und vor allem darauf ausgerichtet um die Einnahme von Zucker (auch in Produkten wie Weißbrot, weißem Reis und weißer Pasta) zu minimieren. Inzwischen haben sich die Diätrichtlinien jedoch weiterentwickelt. Heutzutage wird eine mäßig kalorienarme Diät empfohlen. Faktisch ist eine Diabetesdiät nicht mehr weit entfernt von einer Diät die mittlerweile jedem empfohlen wird.

Worauf es bei einer Diabetesdiät im Groben ankommt ist:

Mäßig und variabel essen;
Nicht zu viele gesättigte Fettsäuren essen;
Nicht zu viele Kalorien zu sich nehmen.

Diabetespatienten die sich Insulin spritzen dürfen zudem nur eine bestimmte Menge an Kohlenhydraten zu sich nehmen. Wie viel das ist hängt davon ab wie viel Insulin man sich spritzen muss.
Ernährungsrichtlinien bei einer Diabetesdiät

Wir haben für Sie einige Ernährungsrichtlinien zusammengefasst:

Regelmäßig essen: Essen Sie dreimal täglich eine Hauptmahlzeit und zudem noch 3 gesunde Zwischenmahlzeiten. Regelmäßiges essen von (langsamen) Kohlenhydraten hilft dabei um Schwankungen im Blutzuckerspiegel zu verhindern;
Konsumieren Sie mäßig Alkohol. Alkohol enthält immer viele Kalorien und zu viel Alkohol kann auch den Blutzuckerspiegel durcheinanderbringen. Zwei Gläser am Tag sollten das Maximum darstellen;
Begrenzen Sie den Konsum von weißen Fleischwaren und Fleisch, vollfetten Käse und Palmen- und Kokosöl so weit es geht. Diese Arten von Nahrungsmitteln enthalten gesättigte Fettsäuren und wirken Insulinresistent und verdicken und verhärten die Blutgefäße in der Hand. Entscheiden Sie sich vielmehr für mageres Fleisch und Beilagen, wie ein Putenfilet, geräuchertes Fleisch, Schinken, 20+/30+ Streichkäse und Light-Marmelade;
Essen Sie mehr Fisch (einschließlich der fetthaltigen Makrele, Hering oder Lachs) und Poly- und einfach ungesättigte Pflanzenöle (wie Olivenöl, Sonneblumenöl, Rapsöl und Leinöl). Dies ist gut fürs Herz und die Blutgefäße;
Entscheiden Sie sich für Nahrungsmittel die den Blutzuckerspiegel nur leicht erhöhen. Beispiele hierfür sind Fructose, Milchprodukte und Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen. Produkte welche den Blutzuckerspiegel mäßig erhöhen sind z.B. Früchte, Teigwaren und Reis. Brot (vor allem Weißbrot), Kartoffeln, Grieß, Karotten und Zucker erhöhenden Blutzuckerspiegel hingegen sehr stark;
Essen Sie in ausreichender Menge Ballaststoffe. Ballaststoffe in Obst, Vollkorn- und Getreideprodukten, Hülsenfrüchten und Gemüse haben eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel und den Cholesteringehalt;
Essen Sie nicht zuviel cholesterinhaltige Lebensmittel wie Eier, Leber, Niere oder Garnelen;
Vermeiden Sie die Einnahme von zu viel Zucker. Und zudem auch von Süßigkeiten, Kuchen oder Gebäck;
Verwenden Sie Zuckerersatzstoffe. Süßstoffe erhöhen den Blutzuckerspiegel nicht. Der Nachteil hiervon ist jedoch das sie Bauschschmerzen verursachen sobald man sie in zu großer Menge konsumiert.

Zum Schluss: Bedenken Sie, dass eine Diät zu einem gesunden Gewicht führt. Dies hat einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und hilft Ihnen dabei um Herz- und Gefäßkrankheiten vorzubeugen. Sobald man an Übergewicht leidet können ein paar Kilos weniger Ihnen bereits dabei helfen den Blutzuckerspiegel wieder in den Griff zu bekommen!