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Bloß keinen Stress

Bloß keinen Stress

Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Die Schule hat begonnen, wir selbst gehen wieder zur Arbeit und der Alltag hat uns wieder. Und trotz aller Vorsätze, die Urlaubsentspannung diesmal wirklich zu bewahren: Wir ahnen schon jetzt, dass uns der Alltagstrott bald wieder einholt. Dabei tun uns geistige und körperliche Erholung so gut und wirken sich auch positiv auf den Job und die Familie aus. Wie können wir diese Entspannung beibehalten? Hier sind 5 Tipps gegen den Stress. 

1. Spaziergänge

Spazieren gehen? Klingt nicht wirklich spannend. Tatsächlich hält uns ein täglicher Spaziergang im mentalen Gleichgewicht. Die Bewegung sorgt für einen Endorphinausstoß. Der Kopf wird wieder frei und Probleme lassen sich leichter lösen. Wir gewinnen Distanz zur Arbeit, wodurch wieder kreativer Freiraum entsteht. Und natürlich tun Spaziergänge auch unserem Körper gut. Der Tipp? Versuchen Sie, während der Arbeit eine halbe Stunde spazieren zu gehen – zum Beispiel in der Mittagspause. Oder verlegen Sie mal einen Termin mit einem Kollegen ins Freie. Klar, auch dies ist Arbeit, keine Freizeit, doch die Besprechung wird garantiert kürzer, kreativer und damit effizienter. Und auch das bringt mentale Ruhe. 

2. Gut schlafen

Natürlich haben wir alle anstrengende Jobs und viele Verpflichtungen. Der Wecker klingelt immer zu früh, der Abend beginnt meistens zu spät. Zwar bleiben wir im Urlaub auch länger auf, doch dann können wir ausschlafen. Auch ist die Schlafqualität besser und nachmittags ist noch ein Nickerchen unter dem Sonnenschirm drin. Wer fit bleiben will, geht rechtzeitig schlafen und gönnt auch dem Gehirn frühzeitig Ruhe. Trinken Sie abends keinen Kaffee mehr und schalten Sie 45 Minuten vor dem Schlafengehen den Fernseher und Ihre mobilen Geräte aus (ja, auch Instagram und Co.). Sie werden mit der Zeit nicht nur früher einschlafen, auch Ihre Schlafqualität wird sich ohne diese Reize deutlich verbessern. 

3. Alles zu seiner Zeit

Setzen Sie bei Ihren Verpflichtungen klare Prioritäten und nehmen Sie sich jeweils Zeit dafür. Konkret bedeutet das: Blocken Sie täglich Zeitfenster, um Ihre Dienst-E-Mails und Telefonate abzuarbeiten. Sie sind dann nicht nur konzentrierter; auch die Stimme im Kopf, die Sie an andere Pflichten erinnern will, kommt dann zum Schweigen. Gute Arbeitsplanung bringt Ruhe und Klarheit in den Tag und senkt den Stress.  

Minimieren Sie zudem Ihren E-Mail-Verkehr. Sprechen Sie einfach direkt mit der betreffenden Kollegin: Das ist effizienter, persönlicher, und Sie sparen sich die Tipperei. Und wird tatsächlich erwartet, dass Sie abends noch verfügbar sind und E-Mails beantworten? Nein? Dann schalten Sie die E-Mail-Funktion nach Feierabend aus und schließen Sie am besten auch Ihr dienstliches Postfach auf dem privaten Smartphone. 

4. Langweilen Sie sich mal

Langeweile tut uns gut! Und im Urlaub gönnen wir sie uns sogar: Wir verbringen Stunden im Liegestuhl, bleiben einfach im Bett oder sitzen lange am Frühstückstisch. Wieder im Alltag angekommen, fällt uns Nichtstun äußerst schwer. Tatsächlich ergab eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2014, dass einige der Testpersonen sich lieber Schmerzen zufügen würden, als sich noch länger zu langweilen.  

Sobald wir wieder in den eigenen vier Wänden sind, füllen wir unseren Leerlauf hauptsächlich mit Apps, Social Media und Fernsehen. Lassen Sie das einfach mal eine Weile. Tun Sie ab und zu nichts. Überhaupt nichts. Anfangs ist das nicht leicht; dann hilft die 4–7–8-Atemübung: einatmen und bis 4 zählen, Atem anhalten und bis 7 zählen, ausatmen und bis 8 zählen. Tun Sie dies mehrmals hintereinander. Klingt vielleicht etwas ungewohnt oder sogar abgehoben, aber Sie werden erleben, wie der Stress irgendwann abebbt.  

5. Aufladen

Einen arbeitsreichen Tag dürfen wir ruhig mal müde auf der Couch ausklingen lassen. Das kann sogar guttun. Ein wenig Stress schadet übrigens auch nicht – im Gegenteil. Er sorgt dafür, dass wir unsere Arbeit schaffen. Es ist allerdings schade, wenn wir unseren Akku nach so einem Tag einfach nicht mehr aufladen. Ganz wichtig ist also Zeit für uns selber: für ein Buch, fürs Gärtnern, für den Besuch bei Freunden oder ein nettes Essen mit dem Partner. Manchmal kostet das einige Energie und fehlt die rechte Lust. Und doch bieten genau diese Momente den richtigen Ausgleich zum Alltagsstress. 

Ruhe zu finden und Stresssignale zu erkennen, ist nicht einfach. Mal klappt das besser, mal weniger gut. Gönnen Sie sich Zeit, diese 5 Tipps zu verinnerlichen. Sie werden sehen: Langfristig wird es Ihnen besser gehen und Sie können mehr schultern. Viel Erfolg! 

Leiden Sie dauerhaft unter Stressgefühlen, sei es körperlich oder mental? Wenden Sie sich dann an Ihren Arzt oder konsultieren Sie einen Arzt über dokteronline.com 

 

Quellenangaben: 

MIND (s.d.). Tips bij werkstress [Tipps für den Arbeitsstress]. Abgerufen am 30. August 2019. https://wijzijnmind.nl/psychipedia/werkstress/tips-werkstress 

Psychologie Magazine (2017, 8. November). Zelfzorg voor minder stress en meer werkplezier [Selbstfürsorge für weniger Stress und mehr Arbeitsfreude]. Abgerufen am 30. August 2019.  https://www.psychologiemagazine.nl/artikel/zelfzorg-voor-minder-stress-meer-werkplezier/ 

De Volkskrant (2018, 19. Januar). Een ode aan de verveling: waarom het af en toe goed is niets te doen te hebben. [Eine Ode an die Langeweile: Warum es gut ist, gelegentlich nichts zu tun zu haben.]  https://www.volkskrant.nl/wetenschap/een-ode-aan-de-verveling-waarom-het-goed-is-af-en-toe-niets-te-doen-te-hebben~bf054bd6/?referer=https:///www.google.com/ 

Dokteronline.com (s.d.). Slecht slapen. [Schlechter Schlaf.] Abgerufen am 30. August 2019.  https://www.dokteronline.com/nl/slecht-slapen 

Dokteronline.com (2015, 20. Juli). Waarom is wandelen gezond? [Warum ist Spazierengehen gesund?] Abgerufen am 30. August 2019.  https://blog.dokteronline.com/nl/waarom-is-wandelen-gezond/