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Blasenentzündung bei Frauen

Blasenentzündung bei Frauen

Blasenentzündung bei Frauen – Was Frauen über eine Blasenentzündung wissen müssen

Wasserlassen sollte nicht wehtun und kann ein Symptom für eine Blasenentzündung bei Frauen sein. Es ist nicht normal wenn Sie immer wieder einen Harndrang verspüren und dann auf der Toilette nichts bzw. nur ein klein wenig Urin herauskommt. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann haben Sie wahrscheinlich eine Blasenentzündung.

Aber was ist eigentlich einen Blasenentzündung? Wodurch entsteht sie? Was kann man dagegen tun? Und wie kommt es, dass es bei Frauen viel wahrscheinlicher ist an einer Blasenentzündung zu erkranken? Wir verraten es Ihnen!

Was ist eine Blasenentzündung und wie entsteht sie?

Bei einer Blasenentzündung spricht man von einer Entzündung der Schleimhäute in der Blase. Auch eine Entzündung der niedrigeren Harnwege sowie der Harnröhre, wird auch Blasenentzündung genannt. Beides sind Infektionen, die durch Bakterien verursacht werden. Dies sind meistens Bakterien, die von Natur aus im Magen-Darm-Kanal leben und (sicher bei Frauen) auch rundum die Harnröhre vorkommen.  Eine Blasenentzündung entsteht dann, wenn diese Bakterien in die Harnröhre geraten, sich hier vervielfachen und zur Blase vorrücken. Hier heften sie sich an die Blasenwand und verursachen eine Infektion. Diese Infektion kann sich auch bis zu den Nieren ausbreiten, wodurch folglich eine Nierenbeckenentzündung entsteht.

Warum kommt eine Blasenentzündung bei Frauen häufiger vor?

Bei Frauen zwischen 24 und 50 Jahren und Frauen, die älter sind als 60, kommt eine Blasenentzündung häufig vor. Es trifft diese auch viel häufiger als Männer. Dies kommt durch folgende Ursachen zustande:

  1. Bei Frauen befindet sich der Beginn der Harnröhre viel näher am Anus als bei Männern.
  2. Frauen haben eine kürzere Harnröhre. Somit gelangen Bakterien schneller in die Blase.
  3. Während dem Geschlechtsverkehr können Bakterien  einfacher in die Harnröhre gelangen. Die Blasenentzündung selbst ist aber nicht ansteckend.
  4. Manche Frauen sind empfänglicher für eine Blasenentzündung, wenn sie für den Geschlechtsverkehr Kondome mit samentötendem (Gleit)Mittel verwenden.
  5. Bei schwangeren Frauen ist die Wahrscheinlichkeit an einer Blasenentzündung zu erkranken höher
  6. Nach der Menopause wird die Schleimhaut bei Frauen in der Harnröhre dünner und hierdurch anfälliger für Infektionen

Wie erkennen Sie eine Blasenentzündung bei Frauen?

Die Symptome einer Blasenentzündung bei Frauen sind fast genau dieselben wie bei Männern. Wir haben diese für Sie zusammengefasst:

  1. Es muss oft nur ein bisschen Wasser gelassen werden
  2. Der Harndrang ist vorhanden, jedoch kommt anschließend keine Flüssigkeit
  3. Ein brennendes Gefühl, vor oder während des Wasserlassens
  4. Trüber oder schlecht riechender Urin
  5. Blut im Urin
  6. Schmerzen im Unterbauch und/oder Unterrücken
  7. Inkontinenz
  8. Steigerung

Wie können Sie eine Blasenentzündung bei Frauen verhindern?

Einer Blasenentzündung bei Frauen kann auf verschiedene Art und Weise vorgebeugt werden:

  1. Wischen Sie sich nach einem Toilettenbesuch  nicht von “hinten nach vorne” ab
  2. Sorgen Sie für eine gute persönliche Hygiene
  3. Gehen Sie direkt nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette. Somit entleeren Sie schnell die Bakterien, die in Ihre Harnröhre gelangt sind
  4. Lassen Sie das Wasserlassen nicht aus und  entleeren Sie ihre Blase vollständig.
  5. Trinken Sie 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag

Die Behandlung einer Blasenentzündung bei Frauen

Eine leichte Blasenentzündung vergeht meist von selbst wieder. Halten Ihre Beschwerden länger als 1 Woche an?  Haben Sie große Schmerzen oder sind sie sehr krank? Nun muss höchstwahrscheinlich ein Antibiotikum eingesetzt werden. Hierdurch genest die Blasenentzündung schneller und verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auch eine Nierenbeckenentzündung bekommen. Möglicherweise möchte Ihr Hausarzt einen Urinabstrich machen. So ein Abstrich zeigt an, durch welche Bakterien Ihre Blasenentzündung verursacht wurde und wird diese so gezielt wie möglich behandeln.