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Bauchfett bei Männern

Bauchfett bei Männern

Ein dicker Bauch ist wie ein gefährlicher Abfallspeicher

Der Bauch gehört meist zu den Problemzonen bei Männern, denn viele neigen dazu mehr Bauchfett anzuspeichern. Auch Frauen bleiben vor diesem Risiko meist nicht verschont. Hier spielt Ernährung und Bewegung eine wichtige Rolle. Wer glaubt der Waschbrettbrauch wäre genetisch veranlagt oder käme ganz von selbst liegt komplett daneben, denn ein Six-Pack beansprucht viel Training und Muskelaufbau und Muskel helfen bei der Fettverbrennung. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Ursachen und Risiken von zu viel Bauchfett bei Männern.

Ursachen von Bauchfett bei Männern

Bauchfett bei Männern hat seine Ursache in vielen Fällen im abendlichen Biergenuss – man sagt nicht umsonst “Bierbauch”. Hierbei ist der Alkoholgehalt ausschlaggebende Ursache für die Einlagerung des Fettes. Weiterhin können die Ursachen in der falschen Ernährung liegen. Männer, die viele Kohlenhydrate zu sich nehmen und gleichzeitig noch wenig Bewegung haben sowie keinen Sport treiben, sind gefährdet, früher oder später Bauchfett anzusetzen. Ebenso begünstigen erhöhte Cortisol-Werte die Entstehung und Einlagerung von Bauchfett, was durch fehlende Bewegung und permanenten Stress noch verstärkt wird.

Die Folgen von Bauchfett bei Männern

Bauchfett hat leider weitreichende Folgen, die keinesfalls belächelt und unterschätzt werden sollten. Im Zuge dessen wird die Aktivität der Hormone gesteigert, welche wiederum die Ursache für Diabetes Mellitus, Gefäßerkrankungen, erhöhtes Risiko für Krebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen bildet. Der Appetit wird angeregt und Betroffene essen häufiger und größere Mengen. Die beiden hauptsächlich vom Fettgewebe ausgeschütteten Hormone tragen die Namen Adiponektin und Leptin. Sie sind zuständig für die Regulierung des Hungergefühls sowie die Aufnahme der Nahrung. Dickere Menschen schütten vermehrt Leptin aus und sollten durch diesen Umstand normalerweise permanent satt sein. Leider ist es so, dass die Nervenzellen im Hirn zu einer Zeit nicht mehr voll funktionieren. Die Folge ist eine Leptin-Resistenz. Da vom Leptin dann permanent zu viel im Körper ist, entwickeln Betroffene eine Art Immunität gegenüber der eigentlich appetitszügelnden Wirkung. Dadurch entsteht ständig Hungergefühl und so steigt das Bauchfett stetig an.

Eine weitere Folge des Bauchfettes ist, dass die Gefahr von Diabetes ansteigt. Der Grund hierfür liegt im zu geringen Vorhandensein des Hormons Adiponektin, das wiederum der Auslöser dafür ist, dass das blutzuckersenkende Insulin nur noch schwach vorhanden ist. An dieser Stelle beginnt dann der gefährliche Kreislauf, da nun mit dem Anstieg des Blutzuckers auch das Risiko für eine Diabetes-Erkrankung wieder steigt.

Insulin nimmt weiterhin sogar Einfluss auf den Fettstoffwechsel, wodurch der Cholesterinspiegel in die Höhe schnellt. Aus diesen Komponenten, nämlich schlechten Blutfettwerten, Übergewicht und hohem Blutzucker, ergeben sich Folgeerkrankungen wie beispielsweise hoher Blutdruck oder Arteriosklerose. Insgesamt ist Bauchfett für das Herz sehr schädlich und zudem werden entzündungsfördernde Stoffe ausgeschüttet.
Viel Bauchfett kann auf Dauer auch gesundheitliche Schäden und Krankheiten wie Thrombosen, Embolien, Asthma und Alzheimer auslösen.

Tipps zur Vorbeugung von Bauchfett bei Männern

Um der Entstehung von Bauchfett vorzubeugen, sollten Betroffene unbedingt handeln. Hierfür gilt es nicht nur auf eine ausgewogene gesunde Ernährung zu achten, sondern auch Sport zu treiben und sich vor allem richtig zu ernähren. So ist es zum Beispiel wichtig, etwa 50 bis 60 Gramm Proteine über die Nahrung zuzuführen. Meeresfrüchte, Hühnchen, fettarmes Rindfleisch oder Tofu gehören zu den wertvollen Proteinlieferanten.

Kohlenhydrate sollten weitestgehend vermieden oder nur in Maßen verzehrt werden. Reis, Kartoffeln, Nudeln, Brot und andere Sättigungsbeilagen liefern dem Körper zu viele schwere Kohlenhydrate, die nur schwer verdaut werden können. Zucker und Alkohol sollten am besten gänzlich vom Ernährungsplan gestrichen werden, da sie sehr schädlich für den Körper sind und leider keinerlei Mehrwerte bieten. Für den dauerhaften und anhaltenden Abbau von Bauchfett bei Männern ist ratsam, sich überwiegend basisch zu ernähren. Basische Lebensmittel sind gleichzeitig entzündungshemmend. Diese Komponenten sind beispielsweise Magnesium, Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien. Vitamin-C-reiche Früchte gehören genauso zu den empfehlenswerten Lebensmitteln wie kaltgepresste Öle, Pflanzenstoffe im Allgemeinen und eine sinnvolle Nahrungsergänzung durch Magnesium.

Neben der richtigen Ernährungsweise ist es auch wichtig, gezielten Sport zu treiben, der das Bauchfett schmelzen lässt. Ausdauerndes Cardio-Training kann hier eine gute Hilfe sein. Insbesondere Menschen mit sitzenden Arbeitstätigkeiten sollten schauen, dass sie sich in ihrer Freizeit ausgleichend bewegen. Auch in den Tagesablauf kann mehr Bewegung integriert werden. Statt des Aufzugs sollte man Treppen steigen und tagsüber auf solch kleine Bewegungsmöglichkeiten achten und diese nutzen. Wichtig für den gezielten Abbau des Bauchfettes bei Männern ist, dass zunächst Muskeln aufgebaut werden. Diese arbeiten dann viel effektiver und lassen das Fett zügiger schmelzen.