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10 Anzeichen für Vitamin D-Mangel

10 Anzeichen für Vitamin D-Mangel

10 Anzeichen für einen Vitamin-D-Mangel

Eine aktuelle Studie des niederländischen Gesundheitsministeriums hat ergeben, dass ungefähr die Hälfte der Senioren und 9 von 10 Bewohnern eines Pflegeheims unter Vitamin D-Mangel leiden. Aber auch viele Kinder bekommen durch ihre Nahrung zu wenig Vitamin D zugeführt. Die wichtigste Quelle für das Vitamin D ist das Sonnenlicht. Der Körper ist in der Lage, Vitamin D unter dem Einfluss von Sonnenlicht selber zu produzieren. Des Weiteren enthalten Lebensmittel, wie fettige Fische (Makrele, Hering, Lachs), Margarine, Fleisch und Eier reichlich Vitamin D. Erwachsene sollten täglich mindestens 5000 IE an Vitamin D zu sich nehmen.

Um Gesundheitsprobleme- und beschwerden vorzubeugen, wird empfohlen täglich ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, welches Vitamin D enthält. Dies gilt vor allem für jüngere Kinder, Senioren, Menschen, die nur selten an der frischen Luft sind, Menschen mit dunkler Hautfarbe und für Schwangere.

Symptome eines Vitamin-D-Mangels

Vitamin D sorgt dafür, dass der Körper Kalzium und Phosphor aus der Nahrung aufnehmen kann. Ein Mangel dieses Vitamins ist daher für den Knochenbau und für die Zähne schädlich. Ein langwieriger Mangel kann zu Osteoporose, einem geschwächten Immunsystem und zu geschwächten Muskeln führen. Zudem ergab die Studie, dass es einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und der Entstehung von Prostata-, Brust- und Darmkrebs gibt.

Wann leidet man unter einem Vitamin-D-Mangel? Falls Sie bei sich eines oder mehrere der nachfolgenden Symptome feststellen, sollten Sie einen Hausarzt aufsuchen. Dieser kann mithilfe einer Untersuchung diagnostizieren, ob Sie tatsächlich unter Vitaminmangel leiden.

10 Anzeichen für einen Vitamin-D-Mangel

Ein Vitamin D-Mangel kann zu verschiedenen Beschwerden führen. Sie finden nachfolgend 10 Anzeichen für einen Vitaminmangel.

  1. Chronischer Energiemangel 
    Bei einem kurzzeitigen Vitamin D-Mangel leiden Sie unter Müdigkeit oder Energiemangel.
  2. Lustlosigkeit
    Ein Vitamin D-Mangel kann zu „vagen“ Beschwerden führen, wie Lustlosigkeit und einem Frustrationsgefühl. Häufig ist es schwierig, die Ursache hierfür zu ermitteln. Ein langfristiger Mangel kann sogar zu einer Depression führen.
  3. Geschwächte Muskulatur 
    Ein Vitamin D-Mangel spielt auch für die Funktionsweise der Muskeln eine wichtige Rolle. Ein Mangel kann zu einer geschwächten Muskulatur führen.
  4. Schmerzen in den Muskeln und Gelenken
    Falls Sie zu wenig Vitamin D zu sich nehmen, können die Muskeln und die Gelenke schmerzen, auch wenn diese nicht (über)belastet werden. Durch die Abnahme des Knochengewebes wirkt auf die Gelenke ein höherer Druck, wodurch es zu Beschwerden kommt.
  5. Zahnfleischbluten
    Ein Vitamin D-Mangel kann auch blutendes Zahnfleisch verursachen. Falls Sie gründlich Ihre Zähne reinigen, aber dennoch unter Zahnfleischbluten leiden, dann kann das auf einen Vitamin D-Mangel hindeuten.
  6. Osteoporose
    Gemeinsam mit Kalzium sorgt das Vitamin D für starke Zähne und Knochen. Das Vitamin D stimuliert die Umsetzung des Kalziums in Knochengewebe. Ein langfristiger Vitamin D-Mangel führt zu einer Abnahme des Knochengewebes, wodurch Sie einem erhöhten Risiko von Knochenbrüchen ausgesetzt sind.
  7. Angstattacken
    Vitamine D ist für die geistige Gesundheit unverzichtbar. Ein Mangel kann zu Angstattacken und Stress führen.
  8. Hyperventilation
    Hyperventilation wird mit einem Vitamin-D-Mangel in Verbindung gebracht. Leiden Sie hierunter und lassen sich keine anderen Ursachen hierfür finden, sollten Sie Ihren Hausarzt bitten, Ihr Blut auf die Vitamin D-Konzentration hin zu untersuchen.
  9. Herzbeschwerden
    Ein Vitamin D-Mangel erhöht das Risiko von Herzinfarkten. Dies hängt mit den Problemen an den Koronararterien zusammen. Auch kann der Vitamin-D-Mangel zu einem erhöhten Blutdruck führen.
  10. Rachitis 
    Diese Krankheit entsteht bei Kindern meistens durch einen Vitamin-D-Mangel. Dies äußert sich zumeist in Wachstumsstörungen und in krumm wachsenden Gliedmaßen.

Vitamin D-Mangel behandeln

Man kann einen Vitamin-D-Mangel lediglich behandeln, indem man den Mangelstoff wieder auffüllt. Dies erreichen Sie z.B. durch Nahrungsergänzungsprodukte oder durch Lebensmittel, die reich an Vitamin D sind und den Körper öfters dem Sonnenlicht aussetzen (achten Sie im Sommer darauf, dass Sie sich gut eincremen).

Darüber hinaus kann auch eine Lichttherapie weiterhelfen. Der Körper produziert dann das Vitamin D unter dem Einfluss von UV-B Strahlen der Sonne. Hierbei handelt es sich um dieselben Strahlen, welche die Verbrennungen auf der Haut und Hautkrebs verursachen. Aus diesen Gründen werden diese Strahlen aus den Lampen der gewöhnlichen Sonnenbänke zum größten Teil herausgefiltert. Spezielle Tageslichtlampen enthalten jedoch diese Strahlen, wodurch Sie einen positiven Einfluss auf die Vitamin-D-Produktion Ihres Körpers haben. Hierfür konnte bislang jedoch noch kein überzeugender Nachweis erbracht werden. Was in jedem Fall funktioniert, ist mehr Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Und das ist nicht nur gut für die Vitamin-D-Produktion, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden.

Quellen: www.zentrum-der-gesundheit.dewww.focus.deRIVM